miniatur|Büschingplatz mit Mehnerstraße (waagerecht), um 1900 Die Mehnerstraße war eine Straße in Berlin-Friedrichshain.
Lage miniatur|Berlin 1914, mit Mehnerstraße (rechts) Die Mehnerstraße verlief von der Landsberger Straße am Büschingplatz in nordwestlicher Richtung an der Büschingstraße vorbei bis zur Weinstraße und dann in nordnordwestlicher Richtung bis zur Fliederstraße. Sie gehörte zur Königsstadt und seit 1920 zu Berlin-Friedrichshain.
Ihr Verlauf begann etwa an der jetzigen Kreuzung Mollstraße/Büschingstraße und führte dann durch die Freiflächen und Neubauten nordöstlich parallel zur Mollstraße.
Geschichte Die Mehnerstraße war ein Weg östlich der früheren Stadtgrenze vor dem alten Landsberger Tor um den Weinberg von Carl Gottfried Mehner. 1830 wurde der Name bei einer Allerhöchsten Kabinets-Ordre über die Anlage von mehreren Straßen in diesem Gebiet bis zur Weinstraße erwähnt.Hermann Vogt, Die Straßennamen Berlins, Berlin 1885, S. 62, möglicherweise mit einigen kleinen Missverständnissen 1841 erhielt auch die Verlängerung bis zur Fliederstraße diesen Namen.Amts-Blatt der Königlichen Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, Stück 37, vom 10. September 1841, S. 250 In dieser Zeit war sie bereits bebaut.Karte von 1846 (ganz oben rechts, im orangen Feld, am nördlichen oberen Rand) In den folgenden Jahrzehnten wohnten dort vor allem Arbeiter, Handwerker und Gewerbetreibende mit ihren Familien., auch andere Jahre
Von 1943 bis 1945 wurden die meisten Gebäude schwer beschädigt. In den 1950er und 1960er Jahren wurden alle Gebäudereste abgerissen. Dort wurden Neubauten im Gebiet nördlich der Mollstraße in veränderter Straßenführung errichtet. 1963 wurde der Straßenname offiziell aufgehoben.Mehnerstraße Luisenstädtischer Bildungsverein
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Einzelnachweise
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