Der Johann-Peter-Hebel-Preis wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg seit 1974 alle zwei Jahre als Literaturpreis des Landes Baden-Württemberg verliehen; zuvor galt ein jährlicher Turnus. Er gilt nach dem Schiller-Gedächtnispreis als der bedeutendste Literaturpreis dieses Bundeslandes. Er wurde ursprünglich 1935 vom Kultusministerium Badens gestiftet und 1936 erstmals vergeben. Elmar Vogt: Ein kleines Dorf, ein großer Preis. Badische Zeitung, 7. Mai 2016.
Mit ihm werden Schriftsteller, Übersetzer, Essayisten, Medienschaffende oder Wissenschaftler ausgezeichnet, die durch ihr publizistisches Werk dem alemannischen Sprachraum oder Johann Peter Hebel verbunden sind. Der Preis ist seit 2024 mit 20.000 EuroHomepage des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, zuvor 10.000 Euro dotiert, die Verleihung findet jeweils am 10. Mai (Hebels Geburtstag) in Hausen im Wiesental im Rahmen des Hebelfestes statt.
Preisträger
Anlässlich des 200. Todesjahrs von Hebel wurde 2026 zusätzlich zum Johann-Peter-Hebel-Preis, der an Annette Pehnt ging, ein Ehrenpreis an den Literaturwissenschaftler Friedrich Pfäfflin vergeben.
Literatur Manfred Bosch (Hrsg.): Der Johann Peter Hebel-Preis 1936–1988 – Eine Dokumentation. Waldkircher Verlag, Waldkirch 1988, ISBN 3-87885-170-7. Manfred Bosch, Klaus Oettinger, Matthias Spranger (Hrsg.): Hebel in Ehren... sowie eine Dokumentation 50 Jahre Hebel-Preis. Elster Verlag, Bühl-Moos 1986, ISBN 3-89151-028-4.
Anmerkungen
Siehe auch Johann-Peter-Hebel-Gedenkplakette Johann-Peter-Hebel-Medaille Alemannischer Literaturpreis
Weblinks Informationen zum Johann Peter Hebel-Preis auf der Homepage des Verleihungsortes Hausen i. W. Deutschlandfunk Büchermarkt vom 27. Mai 2026: Der Johann-Peter-Hebel-Preis als irrwitzigste Literaturveranstaltung der BRD. Ein Feature von Leander Berger
Kategorie:Hausen im Wiesental Kategorie:Johann Peter Hebel als Namensgeber Kategorie:Literaturpreis (Baden-Württemberg) Kategorie:Literatur (Alemannisch) Kategorie:Erstverleihung 1936