Hans Richard Hertel (* 11. November 1901 in DresdenStadtarchiv Dresden, Standesamt Dresden II, Geburtenregister 1901, Nr. 3816.; † 18. Februar 1969 ebendaStadtarchiv Dresden, Standesamt Nord Dresden, Sterberegister 1969, Nr. 250.) war ein deutscher Komponist.

Leben und Wirken Er war der Sohn des Dresdner Stadtgendarmen Richard Hertel und dessen Ehefrau Anna Mathilda Hertel geborene Günther. Nach dem Schulbesuch schlug er eine pädagogisch-musikalische Laufbahn ein. Seit 1922 war er in Niedersedlitz im Schuldienst tätig, bevor er als Lehrer an die 50. Volksschule nach Dresden wechselte. Nach seinem Dienst in der Wehrmacht während des Zweiten Weltkrieges kehrte er 1950 in den Schuldienst zurück. Später war er auch als Dozent für deutsche Sprache an der Ingenieurschule in Dresden tätig.

Zum 1. September 1929 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 152.212).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/15270614 Daneben war er als Scharführer auch Mitglied der SA.

Werke (Auswahl) Hertel komponierte verschiedene Jugend- und Soldatenlieder (beispielsweise Die blauen Dragoner) sowie einige Motetten.

Literatur Hertel, Hans (Richard). In: Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. PDF auf CD-ROM. Kiel 2004, S. 3112 ff. (2. Edition, Kiel 2009; ).

Einzelnachweise

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