Das serbische Mädchen ist ein deutscher Film aus dem Jahre 1990. Regie führte Peter Sehr. Es handelt sich um eine Verfilmung des gleichnamigen Romans von Siegfried Lenz.

Handlung Die Jugendliche Dobrila lebt in Serbien auf dem Land. Sie möchte Achim, einen jungen Mann, in den sie sich verliebt hat, in Hamburg besuchen. Dobrila hat aber nicht genug Geld für die Reise und außerdem hat sie keinen Reisepass, da sie noch nicht volljährig ist. Aus diesem Grund überquert sie die Grenze zu Österreich als blinde Passagierin auf einem Lastwagen und legt den restlichen Weg zur deutschen Grenze in einem Personenzug zurück. Als sie von den deutschen Grenzbeamten aufgespürt wird, gelingt ihr bei einem Halt des Zuges die Flucht durch das Fenster. Sie legt den restlichen Weg nach Hamburg per Anhalter zurück.

In Hamburg angekommen, trifft sie Achim wieder. Das anfangs herzliche Treffen weicht bald der Ernüchterung, und er zeigt kein großes Interesse mehr an Dobrila. Diese merkt in der Zwischenzeit, dass sie schwanger ist, verheimlicht es aber, dies Achim zu sagen. Sie begibt sich auf ihre Rückreise und fährt zunächst zu Bekannten nach Bayern. Auf dem Weg gerät sie in die Fänge eines lüsternen Lastwagenfahrers, aus denen sie sich befreien kann, lernt daraufhin einen freundlichen Mopedfahrer kennen, der ihr einen ausgestopften Vogel und ein Geldgeschenk überreicht.

Als Dobrila ihre Bekannten besucht, statten diese sie mit einem deutschen Pass aus und raten ihr, sich wie eine deutsche Touristin zu verhalten. Bei der Grenzkontrolle singt Dobrila in einem unachtsamen Moment ein serbisches Lied, woraufhin die jugoslawische Grenzpolizei Ermittlungen aufnimmt.

Mit Hilfe eines Anwalts gelingt es der Familie von Dobrila, sie aus ihrem Arrest zu befreien.

Wissenswertes Bei dem deutschen Gedicht, das Dobrila rezitiert, handelt es sich um Die Lore-Ley von Heinrich Heine.

Kritik

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1990 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Siegfried-Lenz-Verfilmung Kategorie:Filmdrama Kategorie:Roadmovie