Johann Baptist von Schedel Greiffenstein (* 2. September 1796 in Frankenreuth (Waidhaus); † 22. Juni 1857 ebenda) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.
Leben Der Ahnherr der Familie Schedel Greiffenstein, Johann Zacharias Schedl, wurde am 22. Oktober 1635 von Kaiser Ferdinand II. wegen seiner Verdienste, die er bei den Kämpfen unter General Tilly erworben hatte, in den Adelsstand erhoben und mit dem Namenszusatz Greiffenstein versehen. Johann Baptist von Schedel Greiffenstein war ein Sohn des Amtsrichters Zacharias von Schedel Greiffenstein (1768–1843), der mit seinen beiden Gebrüdern Johann Wenzel (* 1756, Landrichter) und Franz Ferdinand (* 1764, Hauptmann) in die bayerischen Adelsmatrikel eingetragen wurde. mini|Schloss Frankenreuth, Besitz der Freiherren von Schedel Greiffenstein Zacharias von Schedel hatte auf seinem Gut Frankenreuth eine Spezialglasfabrik errichtet und erhielt im Mai 1796 die Landsassenfreiheit, womit die Niedere Gerichtsbarkeit über die leibeigenen Bauern verbunden war. Mit seinem Tod ging diese auf das Land Bayern über. Am 15. August 1828 hatte er mit einem Familienvertrag den Gutsbetrieb seinem Sohn Johann Baptist abgetreten, der 1832 ein Brauhaus eröffnete.
Von 1831 bis 1834 (gewählt im Stimmkreis Regenkreis) und von 1840 bis 1843 (gewählt im Stimmbezirk Oberpfalz) hatte er ein Mandat für die Abgeordnetenkammer, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den Landtag bildete.
Er war Rittmeister À la suite und Distriktsinspektor der Landwehr und hatte am 19. November 1822 mit Elisabeth Johanna Schramm (* 1803, Tochter eines Gutsbesitzers) die Ehe geschlossen.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 5. Wahlperiode)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied der Bayerischen Abgeordnetenkammer Kategorie:Freiherr Kategorie:Nobilitierter (Bayern) Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert) Kategorie:Bayer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1796 Kategorie:Gestorben 1857 Kategorie:Mann