Opvs Noir, Vol. 1 ist das elfte Studioalbum der deutschen Dark-Rock-Band Lord of the Lost. Es erschien im August 2025 und ist der erste Teil der Opvs-Noir-Trilogie.
Entstehung und Veröffentlichung Mit Opvs Noir, Vol. 1 begann Lord of the Lost nach dem Titel Blood & Glitter (Dezember 2022), mit dem die Band Deutschland beim Eurovision Song Contest 2023 vertrat; und dem Coveralbum Weapons of Mass Seduction (Dezember 2023) eine neue Trilogie, bei dem jedes Album elf Lieder umfasst. Frontmann und Sänger Chris Harms sagte, mit dem ersten Teil habe die Band versucht, „die Essenz auszukochen und den Kern von Opvs Noir abzubilden.“ Die Band habe alle drei Teile, insgesamt 33 Titel mit 15 Gästen, gemeinsam aufgenommen.Marcus Schleutermann: Buschiger Schwanz, in: Rock Hard, Nr. 464, S. 50 Für die Produktion aller Lieder zeichnete Harms verantwortlich.
Die Erstveröffentlichung von Opvs Noir, Vol. 1 erfolgte schließlich am 8. August 2025 bei Napalm Records. Das Album erschien in seiner Originalausführung als CD (Katalognummer: 810173681711) und LP (Katalognummer: 810173681728) sowie zum Download und Streaming.
Titelliste Bazaar Bizarre My Sanctuary Light Can Only Shine in the Darkness (feat. Sharon den Adel) I Will Die in It Moonstruck (feat. Stimmgewalt) Damage (feat. Whiplasher Bernadotte) Ghosts (feat. Tina Guo) Lords of Fyre (feat. Feuerschwanz) The Things We Do for Love The Sadness in Everything (feat. Anna Maria Rose) Dreams Are Never Alone
Mitwirkende Lord of the Lost Chris Harms – Gesang, Gitarre Gerrit Heinemann – Perkussion, Piano, Synthesizer Klaas Helmecke – Bass Niklas Kahl – Schlagzeug Benjamin Mundligler – Gitarre, Synthesizer Pi Stoffers – Gitarre
Produktion Chris Harms – ProduktionWirkungsstätten Chameleon Studios (Hamburg) – Abmischung, Aufnahme, Mastering
Gastmusiker Sharon den Adel – Gesang (Light Can Only Shine in the Darkness) Feuerschwanz – Gesang (Lords of Fyre) Tina Guo – Cello (Ghosts) Anna Maria Rose – Gesang (The Sadness in Everything) Stimmgewalt – A-cappella (Moonstruck) Whiplasher Bernadotte – Gesang (Damage)
Rezeption Das deutschsprachige Online-Magazin Laut.de schrieb, Lord of the Lost „treten nun mit Opvs Noir, Vol. 1 […] eine Rückreise in das dunkle Innere der Band an.“ Dort wird zu einzelnen Liedern ausgeführt: „Bazaar Bizarre stellt trotz gelegentlicher Doublebass-Einschübe eine getragene und nachdenkliche Angelegenheit dar, verfeinert um sinfonische Elemente.“ Insbesondere Light Can Only Shine in the Darkness sei ein Duett, „das mit seiner Mischung aus typischen Lord-of-the-Lost-Klängen und modernen Alternative-Metal-Einflüssen voll ins Schwarze trifft.“ Toni Hennig resümierte: „Lord of the Lost lassen den Glam des Vorgängers außen vor und besinnen sich wieder mehr auf ihre melancholischen und harten Tugenden, ohne Weiterentwicklung vermissen zu lassen.“ Die Wertung lag bei vier von fünf Sternen.
Metal Hammer schrieb, das Album biete „Dark-Wave-Metal satt, mit dem die Hamburger gekonnt die beiden Extreme melancholische Anschmiegsamkeit und Bissigkeit unter einen Hut kriegen.“ Weiter heißt es dort: „Das größte Ohrwurmpotenzial weist My Sanctuary auf, während … die mit Neuzugang Benjamin Mundligler erstmals als Sextett agierende Gruppe in der berückenden Power-Ballade Light Can Only Shine in the Darkness Within-Temptation-Frontsirene Sharon den Adel glänzen lässt.“ Die Bewertung lag bei fünf von sieben.
Chartplatzierungen
Weblinks Opvs Noir, Vol. 1 bei Bandcamp
Einzelnachweise
Kategorie:Album 2025 Kategorie:Album (Dark Rock)