Gustav Adolf Cöster, seit 1827 Gustav Adolf Freiherr von Cöster (* 5. März 1796 in Klein-Bresa in Niederschlesien; † 13. Juli 1873 in München) war ein deutscher Gutsbesitzer und Mitglied der Bayerischen Ständeversammlung.
Leben Gustav Adolf von Cöster entstammte der aus Thüringen kommenden Familie Coester und war ein Sohn des Christian Cöster (1733–1796), der 1786 vom preußischen König Friedrich Wilhelm II. das schlesische Heimatrecht erhielt und die Rittergüter Schönbankwitz und Klein-Bresa im Landkreis Breslau erwarb. Seine Mutter war Beate Caroline Giese († 1812).
Er war königlich-bayerischer Kämmerer, Gutsbesitzer in Harlaching und übernahm die Stelle des Archivkonservators im Staatsarchiv Landshut. Am 17. Februar 1827 wurde er durch König Ludwig I. in den bayerischen Adelsstand erhoben.
Von 1845 bis 1848 hatte er für den Stimmbezirk Oberbayern einen Sitz in der Kammer der Abgeordneten, die neben der Kammer der Reichsräte der Krone Bayerns den bayerischen Landtag bildete.
Er war seit dem 27. Dezember 1823 mit Prinzessin Caroline Friederike zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst (1800–1857, Tochter des Karl Albrecht zu Hohenlohe-Waldenburg-Schillingsfürst) verheiratet. Aus der Ehe ging der Sohn Karl Theodor Joseph (1826–1904, Generalmajor) und die Tochter Caroline (1829–1859) hervor.
Siehe auch Liste der Mitglieder des Bayerischen Landtages (Königreich, 6. Wahlperiode)
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Einzelnachweise
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