mini|Wohn- und Wirtschaftsgebäude, Südfassade (2014) Die Hofanlage Hoope 1 (in der Nähe der Bundesstraße 3) in der niedersächsischen Stadt Bergen, Ortsteil Wardböhmen-Hoope, im Landkreis Celle wurde am Ende des 19. Jahrhunderts gebaut und einer der Treppenspeicher bereits 1595. Aktuell (2026) wird sie zum Wohnen und landwirtschaftlich genutzt, mit Sitz der Landfrauen Bergen.
Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Bergen (Landkreis Celle)).Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
Geschichte und Beschreibung Das erstmals 1197 erwähnte Wardböhmen mit dem Dorf Hoope liegt nördlich von Bergen. Bei der Hofanlage Hoope 1 handelt es sich um einen der beiden den Ort bestimmenden Höfe.
Die große kompakte Hofanlage ist um einen rechteckigen Hof gruppiert und besteht aus dem eingeschossigen, traufständigen Wohn- und Wirtschaftsgebäude von 1893 (Inschrift) als massiver Backsteinbau auf Natursteinquadersockel, mit ziegelgedecktem Krüppelwalmdach und der Grooten Door mit flachem Korbbogen am Wirtschaftsgiebel, sowie dem dreiachsigen dominanten Dachhaus von 1913 mit einfachem Giebelgesprenge, Jugendstilformen und Zierfachwerk über dem Wohneingang,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen dem massiven Stallanbau als Querhaus aus derselben Zeit, dem eingeschossigen, freistehenden Treppenspeicher von 1592 bis 1595 (Inschrift), als einer der ältesten Speicherbauten der Region, auf niedrigem Findlingssockel, in verbohltem Fachwerk mit eingezapften Ankerbalken, mit ziegelgedecktem nach Osten abgewalmtem Satteldach und Stiege sowie südlichem Eingang unter Eselsrückensturz,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen dem weiteren zweigeschossigen, traufständigen Treppenspeicher von 1797 (Inschrift), in verbohltem Fachwerk als Hochrähmzimmerung mit eingezapften Ankerbalken, mit ziegelgedecktem weit vorkragendem Krüppelwalmdach und beidseitiger Treppe,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen dem freistehenden Backhaus von 1845 (Inschrift), als verbrettertes Fachwerkgebäude auf flachem Feldsteinfundament, mit ziegelgedecktem Satteldach sowie einem rückwärtigen Ofen unter offenem Dach,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen der Brunnenfassung, sowie gegenüber der Hofanlage als Nr. 1a dem traufständigen Altenteil-Wohnhaus von 1827 mit Treppenspeicherteil bestehend aus dem Wohntrakt in Fachwerk mit Steinausfachungen und einem holzverschalten Speicherteil mit Treppe unter dem weit vorkragenden Krüppelwalmdach,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen und weiteren nicht denkmalgeschützten Bauten.
Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… An der Erhaltung der Hofanlage besteht aufgrund ihrer geschichtlichen Bedeutung als Zeugnis- und Schauwert für die Bau- und Kunstgeschichte, für die Siedlungs- und Stadtbaugeschichte sowie aufgrund ihrer städtebaulichen Bedeutung von prägendem Einfluss auf das Ortsbild ein öffentliches Interesse ….“
Einzelnachweise
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