Yolande Le Calvez (geboren 23. April 1910; gestorben 2002) , war eine französische Geologin und Paläontologin. Ihr Forschungsgebiet waren die Foraminiferen und ihre Verwendung in der Biostratigraphie.

Leben alternativtext=|mini|ForaminifereYolande Le Calvez begann 1934, mit ihrem Ehemann Jean Le Calvez zusammenzuarbeiten, der damals als Präparator an der Zoologischen Station von Villefranche-sur-Mer tätig war und sich mit der Fortpflanzung von Foraminiferen und der Erforschung dieser Mikroorganismen in ihrer Umgebung befasste.

1944 wurde sie als Geologin für das Bureau de recherche géologiques et géophysiques (späteres Bureau de recherches géologiques et minières BRGM) eingestellt, wo sie mit Pierre Marie zusammenarbeitete. Sie überarbeitete die Foraminiferen-Sammlung und leitete anschließend das Labor für Mikropaläontologie. Mit dem Umzug des BRGM nach Orléans trat sie 1966 dem CNRS und dem Institut für Paläontologie des Muséum national d’histoire naturelle (MNHN) bei. Ihre Doktorarbeit befasste sich mit dem Paläogen des Pariser Beckens. 1972 übernahm sie die Leitung des Labors für Mikropaläontologie als Nachfolgerin von Marthe Deflandre-Rigaud und leitete es bis zu ihrer Pensionierung 1977.

Danach setzte sie ihre Arbeit zur Aufwertung der Sammlungen alter Autoren und Spezialisten für Foraminiferen und Ostrakoden fort. Parallel dazu leitete sie die Veröffentlichung der Cahiers de Micropaléontologie. Veröffentlichungen

Révision des foraminifères lutétiens du bassin de Paris, Paris, Imprimerie Nationale, 1947–1952 . . . . .

Auszeichnung

2026: Aufnahme in die Liste der 72 Wissenschaftlerinnen, deren Namen zusätzlich zu den 72 im ersten Stock des Eiffelturms eingravierten Namen von Wissenschaftlern hinzugefügt werden sollen.

Bibliografie

Einzelnachweise

Kategorie:Paläontologe Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Person (Centre national de la recherche scientifique) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1910 Kategorie:Gestorben 2002 Kategorie:Frau