Juan Francisco Hipólito Berrone (auch Giovanni Berrone) (* 15. Mai 1893 in Buenos Aires, Argentinien; † 1983 in Cannes, Frankreich) war ein argentinischer Bildhauer und MalerGiovanni Berrone. auf www.artnet.de.Akkordeonspieler. auf 1930.fr und in der Filmproduktion aktiv.
Leben und Werk Berrone studierte in Paris und verbrachte einige Zeit im Atelier von Antoine Bourdelle.Juan Berrone. In: Peintres et sculpteurs de la Côte d'Azur, Collectif, 1961, S. 276. via google.de. Außerdem studierte er in Italien an der Accademia Ligustica di Belle Arti in Genua. Er nahm am Ersten Weltkrieg teil. mini|Grabmal von Hugo Molinari, 1931, Monumentalfriedhof Lugano Nach dem Krieg widmete sich Berrone der Bildhauerei. Ab 1918 begann er mit eigenen Ausstellungen. So nahm Berrone zwischen 1918 und 1929 regelmäßig an einer großen Kunstausstellung im Salon des Promotrice teil und zwischen 1929 und 1932 am Salon dei Sindacali. Mit der Figurine Pathos nahm Berrone an der XVII. internationalen Kunstausstellung 1930 in Venedig teil.Giacomelli (Foto): Berrone Giovanni : Pathos, scultura femminile in metallo. In: Venezia - XVII Esposizione Internazionale d'Arte. LombardiaBeniCulturali. 1931 schuf er das Grabmal des Unternehmers Hugo Molinari auf dem Monumentalfriedhof Lugano.Nuove opere d’arte al Cimitero. In: Popolo e Libertà. 30. Oktober 1931, S. 2 (online). Die Zeit des Zweiten Weltkriegs verbrachte Berrone hauptsächlich im Frankreich.Juan Hipolito Berrone. In: artedelaargentina.com.
Studienreisen führten ihn in verschiedene europäische Länder, die mit Ausstellungen u. a. in Paris, Rom, London sowie in New York verbunden waren. Berrone schuf die Bronzeplastik für die Villa Walter Fontane in Briosco, die von der Architektin Elena Balsari Berrone entworfen wurde.Ritrato di Walter Fontana | JUAN BERRONE (1893-1983). In: Collection. villawalterfontana.it. Berrone schuf viele Modelle zu kleinen und mittelgroßen Bronzen. Zu seinen wichtigen großformatigen Werken zählt die Büste für das Monument Albert Schweitzer im elsässischen Kaysersberg. In seiner Heimatstadt Buenos Aires steht die Sphinx-Büste.Juan Francisco Hipólito Berrone (1893-1983). Sfinx. In: Esculturas. buenosaires.gob.ar.
hochkant|mini|Denkmal für Albert Schweitzer in Kaysersberg Seine Figuren lassen sich schwer deuten, da sie durch ihre Bewegungen in verschiedene künstlerische Stilrichtungen passen. Sie neigten ab Ende der 1920er Jahre zur Vereinfachung, schwankend zwischen Realismus und Stilisierung.
Berrone war Produzent des Kurzfilms Un drôle de locataire (1935) und Produktionsleiter bei Coup de vent (1936),Counter-Effect. In: Motion Picture Herold, 1937, S. 11. via google.de. Les secrets de la Mer Rouge (1937) und Ça... c'est du sport (1938).
Werke (Auswahl) Bronzestatue Ondine an der Strandpromenade von L’Île-Rousse auf Korsika, FrankreichDie Bronzestatue Undine an der Strandpromenade von L’Île-Rousse auf Korsika von Berrone. In: alamy.de.A Sirenella di l’Isula Rossa. In: mairie-ilerousse.fr, 9. November 2016 (französisch). Pathos, 1930 Akkordeonspieler, 1930 Monument Albert Schweitzer in Kaysersberg/Elsass, Frankreich, 1970
Weblinks Giovanni Berrone. In: dizionariodartesartori.it.
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer Kategorie:Argentinier Kategorie:Geboren 1893 Kategorie:Gestorben 1983 Kategorie:Mann