Die Tinklebenalm ist eine Alm im Kalser Dorfertal in der Gemeinde Kals am Großglockner.

Lage Die Tinklebenalm liegt auf der rechten Seite bzw. westlich des Kalserbachs rund drei Kilometer nordwestlich von Spöttling-Taurer. Im Norden wird die Trinklebenalm durch den Muntanitzbach begrenzt, südlich liegen ein unbenannter Bachder unbenannte Bach wird im Franziszeischen Kataster als Rieplan Bach bezeichnet, heutige Karten verzeichnen das Rieplanbächle jedoch auf der anderen Talseite und der Gradötzbach. Benachbarte Almen sind die Rumesoi-Eben im Nordosten, die Schönebenalm im Westen und die Bergeralm im Süden. Erreichbar ist die Trinklebenalm über den nicht-öffentlichen Fahrweg von Spöttling-Taurer. Die Trinklebenalm liegt in der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern.

Geschichte Der Name der Alm leitet sich vom Hofnamen Tinkl, einem Einzelhof in der Streusiedlung Berg (Ortschaft Glor-Berg) ab, wobei Tinkl wahrscheinlich als Übername entstand und sich vom althochdeutschen Wort dunkōn („mit dem Kopf nicken“) oder bairisch tunken („einnicken“ oder „dösen“) ableitet.Gemeinde Kals, Sprachschichten & Namen A-Z

Der Franziszeische Kataster verzeichnete Mitte des 19. Jahrhunderts zwischen unbenannten Bach und dem Muntanitzbach acht Almhütten, zwischen dem unbenannten Bach und dem Gradötzbach lagen zudem drei weitere Almhütten.vergleiche den Franziszeischen Kataster. Die Abgrenzung zwischen der Trinklalm und der Bergeralm ist in den Karten nicht klar ersichtlich, allerdings liegt der Schluss nahe, dass das Gebiet der Bergeralm auf Grund der geringen Hüttenanzahl im Jahr 1971 nur südlich des Gradötzbaches liegt. laut dem Ortsverzeichnis 1971 umfasste die Alm fünf Almhütten.Österreichisches Statistisches Zentralamt (Hrsg.): Ortsverzeichnis 1971. Tirol. Bearbeitet auf Grund der Ergebnisse der Volkszählung vom 12. Mai 1971. Wien 1974, S. 70 Zuletzt bestand die Alm aus vier größeren Almgebäuden mit Seilbahnstation im Norden und zwei Almhütten im Süden.Tiroler Rauminformationssystem Die Seilbahn führt zum rund 400 Meter höher gelegenen Hochleger, der Vorderen Ochsenalm. In früherer Zeit hauste hier auch ein Hirte, dem die Frauen von der Tinklebenalm ein Mal pro Woche Brot und Mehl zutrugen.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Geographie (Kals am Großglockner) Kategorie:Alm in Tirol Kategorie:Ort im Bezirk Lienz