Davud Abdulla oğlu Məhəmmədov (* 8. November 1970 in Machatschkala, RSFSR; † 7. Juni 2005 ebenda) war ein aserbaidschanischer Ringer.
Karriere Məhəmmədov begann 1986 mit dem Ringen und machte Anfang der 1990er Jahre erstmals auf sich aufmerksam. 1991 gewann er bei den sowjetischen Meisterschaften Bronze in der Klasse bis 100 kg. Nach dem Zerfall der Sowjetunion folgten bei den russischen Meisterschaften 1992 Gold sowie 1993 Silber, jeweils bis 100 kg und 1997 Silber bis 97 kg.
International gelang ihm sein größter Erfolg bei den Weltmeisterschaften 1994 in Istanbul, als er in der Gewichtsklasse bis 100 kg die Silbermedaille gewann. Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta belegte er im Schwergewicht Rang elf. 1997 wurde er bei den Europameisterschaften in Warschau Sechster bis 97 kg und erreichte bei den Weltmeisterschaften desselben Jahres in Krasnojarsk Rang 19.
1998 folgte bei den Weltmeisterschaften in Teheran Platz elf, 1999 in Ankara Rang acht, jeweils bis 97 kg. Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney wurde Məhəmmədov im Schwergewicht 13. Im selben Jahr belegte er bei den Europameisterschaften in Budapest bis 97 kg Rang sieben. Seine letzte Weltmeisterschaft bestritt er 2003 in New York City in der Klasse bis 120 kg, wo er den 23. Platz erreichte.
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