Sega Rally Championship 2 ist ein Arcade-Spiel, das von der Forschungs- und Entwicklungsabteilung Sega AM3 entwickelt wurde und 1998 erschien. Eine Portierung für Microsoft Windows und Dreamcast erfolgte im Folgejahr durch Sega AM9. Es ist Teil der Reihe Sega Rally und der direkte Nachfolger zu Sega Rally Championship.

Spielprinzip Der Automat bietet 4 Kurse, auf der Heimumsetzung sind es 16 Strecken in den Themen Wüste, Gebirge, Schnee, Riviera sowie Heimkonsolen-exklusiv Matsch und Insel. Die Strecken besitzen gemeinsame Teilstücke. Die Heimkonsole besitzt einen Mehrspielermodus mit Split Screen und über das Internet. Simuliert wird keine realistische Fahrphysik. Stattdessen driften die Fahrzeuge wie beim Vorgänger um die Kurven. Bremsen, Dämpfung, Steuerung und Reifen sind vor dem Rennen konfigurierbar. Ein wahlweise männlicher oder weiblicher Beifahrer sagt die Kurven an. Die Dreamcast-Version kann wahlweise mit dem Gamepad oder mit einem Lenkrad gesteuert werden.

Entwicklung mini|Zwei gekoppelte Automaten Der Automat basiert auf dem Modell 3 von Sega. In Spielhallen können bis zu vier Automaten vernetzt werden. Diese ahmen in der höchsten Ausstattungsklasse den Stahlkäfig eines Rallyautos nach und simulieren auch Fahrzeugbewegungen. Als Soundsystem dienen zwei Hauptboxen und sechs weitere zusätzliche zur Unterstützung, dazu noch Tieftöner und Shaker. Erstmals konnten Schneefahrten simuliert werden. Auf dem Vorgängerautomat waren transparente Licht-Effekte und verschwommene Schnee-Effekte am Horizont noch nicht möglich.

Rezeption

Thomas Szedlak beurteilte für M! Games das Fahrverhalten als anspruchsvoll durch Simulation unterschiedlicher Untergründe. Negativ fielen ihm die statischen Computergegner, die schlechte Anpassung an den PAL-Standard und die instabile Bildrate auf.

Ralph Karels von Video Games bemängelte neben der Bildrate auch die Sichtweite und plötzlich auftauchende Objekte. Er empfand diese jedoch als Schönheitsfehler. Ihm gefiel das Arcade-Fahrverhalten.

PC Joker bemängelte bei der PC-Adaption, dass keine Peripheriegeräte korrekt unterstützt und damit das aus der Spielhalle bekannte Force Feedback nicht transportiert werde. Christian Bigge von PC Action empfand das Fahrmodell als stets nachvollziehbar. Sauberes Fahren werde durch bessere Zeiten belohnt. Ihm gefiel die höhere Auswahl an Spielmodi im Vergleich zum Vorgänger. Harald Wagner von PC Games rezensierte es als technisch gelungen. Er lobte die einfache Steuerung. Durch den geringen Umfang habe man schnell alles gesehen. Udo Hoffmann von PC Player hingegen war mit dem Umfang zufrieden. Er hob die gelungene Rennatmosphäre positiv hervor. Die Reihe sei konservativ weiterentwickelt worden. Die Computergegner blieben schwach.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Computerspiel 1998 Kategorie:Arcade-Spiel Kategorie:Windows-Spiel Kategorie:Dreamcast-Spiel Kategorie:Rennspiel Kategorie:Rallyecomputerspiel