Géza Faragó (geboren als Géza Frankfurter am 25. Juni 1877 in Budapest, Österreich-Ungarn; gestorben 23. September 1928 in Budapest) war ein ungarischer Maler des Jugendstils.
Leben Géza Frankfurter arbeitete als Jugendlicher als Hilfsarbeiter in der Textilwirtschaft. Er besuchte den Zeichenunterricht bei Ferenc Újházy und ging 1898 mit einem Stipendium nach Paris, wo er Schüler von Alfons Mucha und Filippo Colarossi war, und hielt sich auch in den folgenden Jahren wiederholt in Frankreich auf. In Ungarn hatte er 1900 seine erste Ausstellungsbeteiligung in Budapest und 1910 seine erste, vielrezensierte Einzelausstellung im Nationalsalon mit Plakaten, Panneaus und Kostümentwürfen. Er arbeitete 1910/12 bei Adolf Fényes in Szolnok und bei Béla Iványi-Grünwald in der Künstlerkolonie Kecskemét. Faragó zeichnete Karikaturen, die in den Zeitschriften Borsszem Jankó und Képes Családi Lapok erschienen. Er entwarf Dekorationen und Kostüme für Budapester Theater und war von 1910 bis 1915 Bühnenbildner am Király-Theater.
1914 hatte er eine Ausstellung in Berlin, weitere Ausstellungen mit seinen Werken fanden 1923 und 1928 in Budapest statt. Faragó war künstlerischer Berater für den 1928 von der deutschen Filmgesellschaft Ufa in Ungarn gedrehten Film Ungarische Rhapsodie.
Literatur
Weblinks
Kategorie:Maler (Ungarn) Kategorie:Karikaturist (Ungarn) Kategorie:Zeichner (Ungarn) Kategorie:Maler (Budapest) Kategorie:Person (Transleithanien) Kategorie:Ungar Kategorie:Geboren 1877 Kategorie:Gestorben 1928 Kategorie:Mann