Heinrich Sachs, vollständiger Name Johann Heinrich Carl Sachs (* 18. April 1831 in Berlin;Nikolaikirche Berlin, Taufen 1827–1832, Seite 231. In: Ancestry.com. Deutschland, ausgewählte evangelische Kirchenbücher 1500–1971 [Datenbank online]. † 10. Oktober 1901 in Königsberg), war ein deutscher Kupferstecher und Radierer.
Leben Heinrich Sachs war der Sohn des Handschuhfabrikanten Johann Heinrich Sachs und der Pauline Auguste, geborene Mund. Er studierte an der Preußischen Akademie der Künste als Schüler von Ludwig Buchhorn und Eduard Mandel, in dessen Meisteratelier er mehrere Jahre arbeitete. Zwischen 1856 und 1886 beteiligte er sich mehrfach an den Akademieausstellungen. 1863 studierte er in Italien, 1864 bis 1866 in München und später in England und Frankreich. Er stach Blätter nach Antoine Pesne, Wilhelm Kaulbach, Salvator Rosa, Gustav Spangenberg, Gerard Terborch u. a. 1886 wurde er als Nachfolger Robert Trossins als Lehrer der Elementar- und der Kupferstecherklasse an die Akademie Königsberg berufen und 1894 zum Professor ernannt. Im Jahr 1900 war er noch auf der Weltausstellung in Paris. Sachs war Mitglied im Verein Berliner Künstler.
Werke (Auswahl) Porträt des Kupferstechers Georg Friedrich Schmidt und Frau nach Pesne Isis, 34 Kupferstiche nach Kaulbachs Wandgemälden im Neuen Museum in Berlin Väterliche Ermahnung nach Terborch In der Dämmerung nach Spangenberg Bildnis des Leopold von Ranke Porträt Ludwig Anzengruber Joseph Victor von Scheffel
Literatur
Weblinks
Werke von Heinrich Sachs. In: Deutsche Digitale Bibliothek. Abgerufen am 26. Februar 2026 Isis, MAK Inv. Nr. KI 5540-10. Abgerufen am 26. Februar 2026
Einzelnachweise
Kategorie:Radierer (Deutschland) Kategorie:Kupferstecher (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1831 Kategorie:Gestorben 1901 Kategorie:Mann