Gulnoza Jumaboy qizi Matniyazova (, wiss. Transliteration ; geb. 10. August 1994) ist eine usbekische Judoka. Sie nahm zweimal an den Olympischen Spielen teil. Sie ist die erste usbekische Judoka, die bei einem IJF-Turnier eine Goldmedaille gewann.

Sport Sie begann ihr Judo-Training in Urgench bei Trainer Sardor Niyazmetov und anschließend bei der Cheftrainerin der usbekischen Frauen-Judo-Nationalmannschaft, Nelli Kiyamova. Im Alter von 16 Jahren trat sie der usbekischen Judo-Nationalmannschaft bei. Bei den Judo-Asienmeisterschaften 2013 in Bangkok verlor sie im Halbfinale gegen die südkoreanische Judoka Hwang Ye-sul und gewann die Bronzemedaille. und bei den Judo-Asienmeisterschaften 2015 in Kuwait verlor sie im Finale gegen die mongolische Judoka Tsend-Ayuushyn Naranjargal und gewann die Silbermedaille.

Bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro in der Gewichtsklasse bis 70 kg unterlag sie in der ersten Runde der Polin Katarzyna Kłys. Sie trat auch bei den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio in derselben Gewichtsklasse an. Sie scheiterte im Achtelfinale an Sanne van Dijke.

Beim Judo Grand Prix in Taschkent gewann sie die Goldmedaille und war damit die erste usbekische Judoka, die bei einem IJF-Turnier erfolgreich war. 2017 wiederholte sie diesen Erfolg beim Judo Grand Prix in Taschkent und belegte erneut den ersten Platz.

Bei den Asienspielen 2018 in Jakarta unterlag sie im Halbfinale der südkoreanischen Judoka Kim Sung-yeon, konnte aber im Kampf um die Bronzemedaille die Chinesin Zhu Ya besiegen.

Bei den Asien-Pazifik-Meisterschaften im Judo 2019 in Fudschaira gewann sie die Silbermedaille im Wettbewerb der Frauen bis 70 kg, bei den Sommer-Militärweltspielen 2019 in Wuhan die Bronzemedaille.

2021 trat sie bei den Judo World Masters in Doha an, wo sie in der Vorrunde ausschied. Bei den Judo-Asienmeisterschaften 2021 in Bischkek besiegte sie die Südkoreanerin Kim Sung-yeon im Finale und wurde damit erstmals Kontinentalmeisterin. Im Juli 2021 gewann sie bei den Weltmeisterschaften in Budapest die Bronzemedaille im Teamwettbewerb, unterlag aber in der zweiten Runde der Deutschen Giovanna Scoccimarro. Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris verlor sie ihren ersten Kampf Mittelgewicht gegen die Japanerin Saki Niizoe.

Weblinks

Nicolas Messner, Leandra Freitas: Gulnoza MATNIYAZOVA: The Generous Judoka. ijf.org vom 7. März 2021 Profil bei judoinside.com

Einzelnachweise

Kategorie:Judoka (Usbekistan) Kategorie:Olympiateilnehmer (Usbekistan) Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2020 Kategorie:Teilnehmer der Olympischen Jugend-Sommerspiele 2010 Kategorie:Teilnehmer an den Asienspielen (Usbekistan) Kategorie:Teilnehmer an den Islamic Solidarity Games (Usbekistan) Kategorie:Teilnehmer an den World University Games (Usbekistan) Kategorie:Teilnehmer der Sommer-Universiade 2019 Kategorie:Sieger bei den Islamic Solidarity Games (Judo) Kategorie:Sportsoldat (Usbekistan) Kategorie:Usbeke Kategorie:Geboren 1994 Kategorie:Frau