Anders Peter Andersen (* 26. Oktober 1881 in Kopenhagen; † 19. Februar 1961 ebenda) war ein dänischer Ringer.

Anders Andersen rang für den Atletklubben DAN in Ballerup im griechisch-römischen Stil. 1908 trat er bei den Olympischen Spielen in London in der Mittelgewichtsklasse an. Nach einem Freilos in der ersten Runde erreichte er durch zwei Siege gegen die Niederländer Jacobus Lorenz und Jaap Balmer das Halbfinale, in dem er sich dem späteren Goldmedaillengewinner Frithiof Mårtensson aus Schweden geschlagen geben musste. Die Bronzemedaille erhielt er kampflos, da sein Gegner, der Isländer Jóhannes Jósefsson, aus Verletzungsgründen nicht antreten konnte.

Bei seiner zweiten olympischen Teilnahme 1912 schied Andersen frühzeitig aus, nachdem er seine ersten beiden Kämpfe gegen Adolf Kurz und den Finnen Mikko Holm verloren hatte.

Bei den inoffiziellen Weltmeisterschaften 1911 in Berlin und Dresden erreichte er den vierten Platz. Danach wechselte Andersen ins Leichtgewicht und konnte in dieser Klasse 1913 und 1914 zwei nationale Meisterschaftstitel erringen. 1915 war er erneut in der Mittelgewichtsklasse zu finden und wurde auf nationaler Ebene Zweiter. 1920 beendete Andersen seine sportliche Karriere.

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