Rômulo Duncan Arantes Filho (* 12. Juni 1957 in Rio de Janeiro; † 10. Juni 2000 in Maripá de Minas) war ein brasilianischer Schwimmer.

Karriere Arantes trat ab Anfang der 1970er Jahre international in Erscheinung. 1972 gab er sein olympisches Debüt in München. Dort wurde er 30. über 100 m Rücken, 28. über 200 m Rücken und erreichte mit der 4 × 100 m Lagenstaffel den fünften Platz. Bei den Weltmeisterschaften 1973 in Belgrad belegte er Rang sieben über 100 m Rücken, Platz 14 über 200 m Rücken sowie Rang neun mit der 4 × 100 m Lagenstaffel.

Bei den Weltmeisterschaften 1975 in Cali erreichte er Rang zehn über 100 m Rücken und Platz neun mit der 4 × 100 m Lagenstaffel. Im selben Jahr gewann er bei den Panamerikanischen Spielen in Mexiko-Stadt Bronze über 100 m Rücken, Bronze mit der 4 × 200 m Freistilstaffel sowie Bronze mit der 4 × 100 m Lagenstaffel. Zudem wurde er Vierter über 200 m Rücken und mit der 4 × 100 m Freistilstaffel.

1976 startete er bei seinen zweiten Olympischen Spielen und belegte in Montreal Rang elf über 100 m Rücken, Rang zehn über 200 m Rücken sowie Rang 33 über 100 m Schmetterling. Ein Jahr später gewann er bei der Universiade 1977 in Sofia Gold über 100 m Rücken.

Seinen größten Erfolg bei Weltmeisterschaften feierte Arantes 1978 in West-Berlin mit der Bronzemedaille über 100 m Rücken. 1979 gewann er bei den Panamerikanischen Spielen in San Juan Silber über 100 m Rücken und Bronze mit der 4 × 100 m Freistilstaffel. Zudem wurde er jeweils Vierter über 200 m Rücken und mit der 4 × 100 m Lagenstaffel. Bei der Universiade 1979 in Mexiko-Stadt sicherte er sich Silber über 100 m Rücken.

Bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau wurde er Elfter über 100 m Rücken und Achter mit der 4 × 100 m Lagenstaffel. 1981 folgten bei der Universiade in Bukarest Bronze über 100 m Rücken und mit der 4 × 100 m Lagenstaffel.

Arantes studierte Betriebswirtschaftslehre an der Indiana University Bloomington und schloss sein Studium 1981 mit dem Bachelor ab. Nach dem Ende seiner aktiven Karriere wechselte er in die Schauspielbranche und wirkte unter anderem in den Produktionen Schuld daran ist Rio und Das Recht zu lieben mit.

Er starb im Jahr 2000 bei einem Flugzeugabsturz mit einem von ihm selbst gesteuerten Ultraleichtflugzeug.

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