Klaus-Peter Kniehase (* 3. April 1935 in Landsberg an der Warthe; † 12. Dezember 2014) war ein Brigadegeneral des Heeres der Bundeswehr.
Leben Kniehase absolvierte das Abitur und studierte drei Semester Rechtswissenschaft. Am 1. Oktober 1956 trat er beim Grenadierlehrbataillon in Hammelburg in die Bundeswehr ein. Von Mai 1957 bis Januar 1958 besuchte er die Heeresoffizierschule I in Hannover und die Infanterieschule in Hammelburg. Danach war er bis Januar 1959 Zugführer im Grenadierbataillon 6 in Flensburg, bis September 1961 Zugführer im Panzergrenadierbataillon 62 in Neustadt (Hessen), bis September 1963 Kompaniechef der Ausbildungskompanie 9/2 in Neustadt (Hessen) und bis September 1966 Kompaniechef der 5. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 62 in Neustadt (Hessen).
Von 1966 bis 1968 absolvierte Kniehase den 9. Generalstabslehrgang Heer an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, wo er zum Offizier im Generalstabsdienst ausgebildet wurde. Anschließend war er bis März 1971 im Militärischen Bereich Operations Research des Amtes für Studien und Übungen der Bundeswehr in Ottobrunn eingesetzt, war von April 1971 bis November 1973 Generalstabsoffizier für Planung, Ausbildung und Organisation (G 3) der 2. Jägerdivision in Marburg und von Dezember 1973 bis 19. Mai 1975 Bataillonskommandeur des Panzergrenadierbataillons 133 in Wetzlar. Anschließend wurde er Persönlicher Referent des Abteilungsleiters Personal im Bundesministerium der Verteidigung in Bonn und war von Oktober 1976 bis September 1979 Adjutant des Bundesministers der Verteidigung unter Georg Leber und später Hans Apel. Im Oktober 1979 wurde er Leiter der Operations- und Planungsabteilung im Hauptquartier der Central Army Group der NATO in Heidelberg.
Im Oktober 1981 wurde Kniehase Brigadekommandeur der Panzergrenadierbrigade 11 in Bogen. In seiner letzten Verwendung war er ab Oktober 1986 stellvertretender Divisionskommandeur der 7. Panzerdivision in Unna. Mit Ablauf des September 1992 wurde er in den Ruhestand versetzt.
Kniehase war verheiratet und hatte einen Sohn. Er wurde auf dem Nordfriedhof in München beigesetzt.
Auszeichnungen Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (1984)
Siehe auch Führungsakademie der Bundeswehr/Absolventen Liste der Generale des Heeres der Bundeswehr
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 11 (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Brigadegeneral (Heer der Bundeswehr) Kategorie:Absolvent der Führungsakademie der Bundeswehr Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Militärperson (NATO) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1935 Kategorie:Gestorben 2014 Kategorie:Mann