Salome Effinger von Wildegg (zeitweise Effinger von Hünigen; getauft am 12. Februar 1626; heimatberechtigt in Bern und Brugg; † 28. November 1677 in Wildegg) war eine Berner Patrizierin.

Leben und Wirken Salome Effinger von Wildegg war die Tochter des bernischen Grossrats und Herrn zu Hünigen Bernhard May. Sie heiratete den Berner Patrizier Hans Thüring Effinger aus der Wildegger Linie der Familie, wurde seine zweite Ehefrau und Mutter von 14 Kindern, von denen vier im Kindesalter starben.Hans Thüring Effinger. In: Historisches Familienlexikon der Schweiz. Abgerufen am 21. Februar 2026.

Nach dem Tod ihres Ehemanns übernahm Effinger von Wildegg 1677 die Leitung des Haushalts und der Domäne Wildegg. Sie handelte weitgehend selbstständig und liess sich nur in Sachen der Gerichtsbarkeit vertreten. Über die Geschäfte führte sie ein Hausbuch. Ein weiteres ihrer Anliegen war die Sorge für die standesgemässe Ausbildung ihrer Kinder.

Da der einzige Sohn aus der ersten Ehe ihres Mannes vor dem Vater starb, erbte ihr ältester Sohn Franz Christoph 1678 Schloss sowie Herrschaft Wildenstein und ihr zweiter Sohn Bernhard die Domäne Wildegg, deren Burgruine er 1684 zum barocken Wohnschloss umbaute.

Literatur Bruno Meier: «Gott regier mein Leben». Die Effinger von Wildegg. Landadel und ländliche Gesellschaft zwischen Spätmittelalter und Aufklärung. Hier und Jetzt, 2000. ISBN 978-3-906419-15-2.

Belege

Kategorie:Ordensoberer Kategorie:Klostergründer Kategorie:Person (Kanton Aargau) Kategorie:Person (Kanton Bern) Kategorie:Möriken-Wildegg Salome ⚭Salome Kategorie:Schweizer Kategorie:Geboren 1626 Kategorie:Gestorben 1677 Kategorie:Frau