Allá en el cielo (internationaler Titel: Nobody Knows the World) ist ein peruanischer Kurzfilm von Roddy Dextre aus dem Jahr 2026.
Inhalt Der junge Chito kümmert sich auf einem Hausdach in Lima um die Tauben, die sein älterer Bruder Rockío als Drogenkuriere verwendet. Nach getaner Arbeit waschen sie sich aus einer Regentonne. Am Nachmittag treffen sie sich mit den Leuten aus dem Viertel zu einem Fußballspiel. Doch dann taucht ein Bewaffneter auf einem Motorrad auf, der in die Menge schießt und Rockío tödlich trifft. Chito trauert um seinen Bruder und kann mit der festlichen lateinamerikanischen Beerdigung nichts anfangen. Nachts kniet er mit geladener Waffe vor dem Fenster einer Wohnung, in der ein Jugendlicher ein Baby versorgt. In der nächsten Szene kehrt Chito auf das Dach zurück und entlässt die Tauben in die Freiheit.
Produktion Regisseur Dextre kommt aus der Werbung und wurde bereits als bester peruanischer Regisseur beim El Ojo de Iberoamerica ausgezeichnet. Derzeit arbeitet er an seinem ersten Langfilm El vuelo de las hojas. In einem Interview sagte Dextre, dass er in dem Film Eindrücke seiner Kindheit in Lima verarbeitete. Der Kurzfilm feierte am 17. Februar 2026 auf der Berlinale in der Sektion Generation 14plus Premiere. Der Film wurde zusätzlich am Instituto Cervantes gezeigt. Bei der Verleihung des Gläsernen Bären erhielt er eine lobende Erwähnung für den Besten Kurzfilm.
Den weltweiten Vertrieb übernahm Lights On.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:Filmdrama Kategorie:Kurzfilm Kategorie:Peruanischer Film