Der Erimanshof in Basel war ein historisches Haus am Blumenrain, das ehemals am Petersgraben stand. Das Haus, einst ze Eptingen geheissen, erscheint 1360 als Eigentum des Klosters St. Urban und 1402 der Herterichs Erben. Das Gebäude wurde 1937 für eine Strassenverbreiterung am Petersgraben abgebrochen.
Der Erimanshof wurde in neuerer Zeit als Künstlerhaus des Basler Malers Ernst Stückelberg bekannt. Stückelberg kaufte 1871 den Erimanshof und verschönerte es 1873–1874 mit Fresken. Er hatte den Empfangssaal des Hauses prachtvoll mit allegorischen Darstellungen ausgemalt. Diese Wandbilder wurden vor dem Abriss aus den Wänden gesägt und gerettet. Die restaurierten Fragmente der Wandmalereien sind heute im Museum Kleines Klingental zu sehen.
Johann Heinrich Luttringhausen (1783–1857) hat 1840 ein Bild des Erimanshofs gemalt, welches in Privatbesitz ist. Luttringhausen wird dem Kreis der sogenannten Schweizer Kleinmeister zugerechnet, die für ihre detaillierten Landschaftsdarstellungen bekannt sind. Ein Foto dieses Bildes wird von der Kantonalen Denkmalpflege Basel-Stadt verwahrt. Eine historische Fotoaufnahme des Erimanshofs befindet sich im Rechercheportal von SIK-ISEA.
Geschichte Im Buch Basler Stadtbilder alte Häuser und Geschlechter von Franz August Stocker (veröffentlicht 1890) ist folgendes überliefert:
Einzelnachweise Johann Heinrich Luttringhausen: Bild des Erimanshofs. Rechercheportal von SIK-ISEA: historische Fotoaufnahme Erimanshof Franz August Stocker: Basler Stadtbilder alte Häuser und Geschlechter S. 71
Kategorie:Bauwerk in Basel Kategorie:Ersterwähnung 1348 Kategorie:Zerstört in den 1930er Jahren