Tod im Schlafsack ist der Titel der 69. Episode der Krimiserie Ein Fall für zwei mit Rainer Hunold und Claus Theo Gärtner in den Hauptrollen.

Handlung Der alkoholkranke Kurt Glanz gerät unter Verdacht, den Obdachlosen Olaf Schlüter getötet zu haben, dem er in der Vergangenheit wiederholt gedroht haben soll. Auf Grundlage entsprechender Zeugenaussagen wird er festgenommen. Seine Ehefrau entlastet ihn jedoch zunächst durch ein Alibi.

Um nähere Erkenntnisse zu gewinnen, begibt sich der Privatdetektiv Josef Matula in das Milieu der Obdachlosen in der Nähe des Fundorts der Leiche. Dort erfährt er, dass diese ihre belastenden Aussagen gegen Glanz abgesprochen haben, um ihn aus der Gemeinschaft zu verdrängen. Zum fraglichen Tatzeitpunkt sei er in Wirklichkeit bereits nicht mehr vor Ort gewesen. Nachdem Matula diese Informationen der Polizei übermittelt hat, wird Glanz aus der Untersuchungshaft entlassen. Er kündigt an, sich um die Wiederaufnahme seiner früheren beruflichen Tätigkeit zu bemühen, verfällt jedoch umgehend erneut dem Alkohol.

Kurz darauf berichten die Obdachlosen gegenüber Matula, Glanz habe erneut stark alkoholisiert randaliert und sich anschließend entfernt. Wenig später wird ein weiterer Obdachloser tot aufgefunden. Glanz wird abermals festgenommen. Er gibt gegenüber der Polizei an, sich an die zurückliegenden Ereignisse aufgrund seines Alkoholismus nicht erinnern zu können.

Im Zuge seiner Nachforschungen entdeckt Matula in der Wohnung von Inge Mansholt, der Freundin des ersten Opfers, einen Blutfleck auf dem Boden. Gegenüber der Polizei erklärt sie, ihr Freund sei gestürzt und an den Folgen des Sturzes verstorben. Gemeinsam mit einem Bekannten habe sie den Leichnam daraufhin in der Nähe des Aufenthaltsortes der Obdachlosen abgelegt.

Als die Ermittlungsbehörden mangels hinreichender Beweise erwägen, Glanz erneut freizulassen, spricht sich dessen Ehefrau überraschend dagegen aus. In der Hoffnung, eine Haft könne ihn zur Überwindung seiner Alkoholsucht bewegen, widerruft sie ihr zuvor erteiltes Alibi.

Schließlich wird ein dritter Obdachloser getötet. Matula gelingt es, Max Schlüter als Täter der beiden zuletzt begangenen Morde zu identifizieren. Dieser handelte aus Rache für den Tod seines Sohnes, den er seinen Mordopfern anlastete. Im Verlauf der Ereignisse kommt er selbst durch einen Sturz ums Leben.

Hintergrund Die Episode wurde überwiegend im Rhein-Main-Gebiet gedreht. Die Kulisse der Kanzlei von Dr. Franck befand sich in einem Bürohaus in der Walter-Kolb-Straße 9–11 in Frankfurt-Sachsenhausen. Szenen im Umfeld des Gefängnisses wurden in der Justizvollzugsanstalt Butzbach gedreht.

Im Abspanntext ist der Name des Darstellers Klaus Abramowsky fehlerhaft als Klaus Abrahamowsky angegeben.

Weblinks

Einzelnachweise

Tod im Schlafsack