rahmenlos|rechts Die Hofanlage Bleckmar Dorf 1, früher Hof Nr. 2 bzw. Meiern Hof, am Rand der Meiße, in der niedersächsischen Stadt Bergen, Ortsteil Bleckmar, im Landkreis Celle wurde in der zweiten Hälfte am Ende des 19. und am Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2026) wird sie zum Wohnen und landwirtschaftlich genutzt.

Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Bergen (Landkreis Celle)).Bleckmar 1 im Denkmalatlas Niedersachsen

Geschichte und Beschreibung Die erstmals 1587 erwähnte Hofstelle Meiern Hof im erstmals 866 als Blecmer genannten Bleckmar, ist die älteste dokumentierte Hofstelle im Dorf. Beim Neubau 1914/18 wurde das Hauptgebäude um 180° gedreht errichtet. mini|hochkant= 0.7|Scheune (2025) mini|hochkant= 0.7|Bienenzaun (2025) Die große Anlage um einen fast dreieckigen Hof besteht aus dem eingeschossigen, traufständigen Wohn- und Wirtschaftsgebäude von 1918 nach Plänen von Zimmermeister Alms als gründerzeitliche Variante zum traditionellen Hallenhaus auf Natursteinquadersockel, beim Erdgeschoss des Wohnteils massiv in Backstein und im Obergeschoss in Fachwerk mit Steinausfachungen, leicht vorkragendem Drempelgeschoss mit Fußblättern, Muschelrosetten, Knaggen und Zahnschnittfries, mit ziegelgedecktem Krüppelwalmdach als Niedersachsengiebel mit Uhlenloch und Pferdeköpfen als Giebelschmuck; dominanter Vorbau mit Eingangsveranda, Dachhaus und Krüppelwalm; Innenausmalung von 1920 im Wohnteil vom Maler Brammer aus Bergen, dem rückwärtigen leicht eingezogenen Stall mit mittiger Querdurchfahrt in gleicher Firsthöhe an das Wohnhaus massiv in Backstein auf einem niedrigen geputzten Backsteinsockel angebaut,Wohn-/Wirtschaftsgebäude im Denkmalatlas Niedersachsen der eingeschossigen, traufständigen Scheune von 1892 (Inschrift), in Fachwerk mit Steinausfachungen und geschosshohen Eckstreben, mit ziegelgedecktem Krüppelwalmdach und drei Querdurchfahrten, sowie hofseitigem Wagenschauer,Scheune im Denkmalatlas Niedersachsen dem Bienenzaun: im stumpfen Winkel aufgestellte, nach Osten hin offene, nach Westen verbretterte Holzregale unter PultdachBienenzaun im Denkmalatlas Niedersachsen sowie einem weiteren Wirtschaftsgebäude in Fachwerk mit Satteldach.

Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… prägender Bestandteil der historischen Kulturlandschaft in der Lüneburger Heide zudem Seltenheitswert … Die Bienenzäune sind Zeugnisse der historischen Korb- und Heideimkerei im Gebiet der Lüneburger Heide. ….“

Einzelnachweise

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