Friedemann Döhner (* 4. Juli 1938) ist ein deutscher Steinbildhauer und -Restaurator.
Leben und Werk Döhner studierte Bildhauerei an der Hochschule für Bildende Künste Dresden und arbeitete seitdem freischaffend als Steinbildhauer und -Restaurator, u. a. beim Wiederaufbau der Dresdner Semperoper. Er nahm an mehreren Bildhauer-Symposien teil, u. a. 2001 am Internationalen Bildhauersymposium „Grenzzeichen“ in Ostritz und 2002 an einem Symposium im Wildpark Osterzgebirge in Geising.
Döhner war bis 1990 Mitglied des Verbands Bildender Künstler der DDR. Er lebt in Kleinopitz.
Werkbeispiele
Porträt E. W. (um 1973) Knabenkopf (um 1973) Gedenkstein für die am 09.11.1938 zerstörte Synagoge Dresden-Altstadt (1973, Sandstein) Zu Stein erstarrt (2001, Sandstein, Höhe: 84 cm) Das Richtige und das Falsche gehen Hand in Hand im gleichen Schritt (2014, Plastik; Kirchplatz Dippoldiswalde)
Ausstellungen (unvollständig)
Einzelausstellung
2021: Schellerhau, Galerie & Museum Heimatstuben Schellerhau („Sichtweisen“, mit dem Maler Carsten Watol)
Gruppenausstellungen
1972, 1974 und 1979: Dresden, Bezirkskunstausstellung 1974/1975: Frankfurt/Oder, Galerie Junge Kunst („Junge Künstler '74. 1. Jahresausstellung junger bildender Künstler der DDR“)
Literatur
Günter und Rikarda Groß: Friedemann Döhner. Kleinopitz. In: Künstlerhäuser im Osterzgebirge. Bildhauerei und Metallgestaltung. Hrsg. Museum Dippoldiswalde, 2003, S. 86–89 Dietmar Eisold (Hrsg.): Lexikon Künstler in der DDR. Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 156
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (DDR) Kategorie:Bildhauer (Deutschland) Kategorie:Restaurator Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1938 Kategorie:Mann