Die Kirche St. Andreas in Pfalzpaint ist eine Filialkirche im Altmühltal. Die Kirche der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, Gungolding gehört zum Pfarrverband Maria und Johannes unter dem Kreuz im Dekanat Eichstätt des Bistums Eichstätt.

Beschreibung Die ursprüngliche Kirche von Pfalzpaint war Teil einer Kirchenburg, der ehemaligen Burg Pfalzpaint. Diese Kirche war bis 1469 auch Pfarrkirche. Die heutige Kirche wurde 1707/1710 vom Eichstätter Hofbaumeister Jakob Engel errichtet. Dabei wurde der Turm des mittelalterlichen Vorgängerbaus übernommen und aufgestockt. Zwischen 1720 und 1740 wurde an der südlichen Seite der Kirche die Wieskapelle angebaut.

Ausstattung Ältester Teil der Ausstattung ist eine Schüssel mit dem Haupt des Johannes, die Mitte des 15. Jahrhunderts entstand. Im Durchgang von der Kirche zur Wieskapelle sind Holzfiguren des hl. Andreas und des hl. Rochus vorhanden, die um das Jahr 1500 geschnitzt wurden. Als kostbarstes Kunstwerk der Kirche gilt eine Figur der Anna selbdritt aus dem 16. Jahrhundert. Diese Teile der Ausstattung stammen noch von dem Vorgängerbau.

Die Altäre im Inneren der Kirche stammen aus dem Hochbarock um 1718. Das Hauptfresko entstand im 18. Jahrhundert. Es bildet den hl. Ulrich in der Glorie und die Schlacht auf dem Lechfeld ab. Die Darstellung des hl. Ulrich, der Bistumsheiliger des Bistums Augsburg ist, geht darauf zurück, dass Pfalzpaint in Teilen des 16. und 17. Jahrhunderts zu Pfalz-Neuburg gehörte.

Glocken Im Turm der Kirche befinden sich drei Glocken, die 1957 von Friedrich Wilhelm Schilling in Heidelberg gegossen wurden.

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Einzelnachweise

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