mini|Beatrice Forbes-Robertson Hale, 1908 mini|Forbes-Robertson Hale: "What Women Want", 1914 Beatrice Forbes-Robertson Hale (* 11. September 1881 in New York City; † 1967 in Aldershot, Hampshire)Lebensdaten gemäß Einträge im 1939 England and Wales Register und im England & Wales, Death Index: 1984–2005. war eine englisch-britische Schauspielerin, Dozentin, Autorin und Frauenrechtlerin.

Leben Hale war die Tochter von Gertrude Knight und Ian Forbes‑Robertson sowie die Enkelin des Theaterkritikers Joseph Knight. Sie war die Nichte der Schauspieler Johnston Forbes-Robertson und Norman Forbes-Robertson und die Cousine der Luftfahrtingenieurin Maxine Miles und der Schauspielerin Jean Forbes-Robertson.

Hale war ab dem Alter von 17 Jahren als Schauspielerin tätig und engagierte sich gleichzeitig als Wahlrechtsrednerin in England, bevor sie 1907 nach New York City zog, wo sie sowohl die Theaterarbeit wie ihren politischen Einsatz fortsetzte. Sie schloss sich der New Theatre Company an und spielte Haupt- und Ingenue-Rollen in Stücken wie The Morals of Marcus, The Mollusc, The Cottage in the Air und Strife von John Galsworthy. Sie war Mitglied von Heterodoxy, einem feministischen Debattierklub in Greenwich Village, sowie Vizepräsidentin der Actresses’ Franchise League. Während des Ersten Weltkriegs war sie Präsidentin der British War Relief Association und sammelte in New York Gelder für Militärkrankenhäuser im Ausland.

Sie heiratete 1910 den Rechtsanwalt Swinburne Hale. Das Paar hatte drei Töchter: Sanchia (* 1911) sowie die Zwillinge Rosemary und Clemency (* 1913). Die Ehe wurde 1920 geschieden. Etwa 140 ihrer Briefe aus den Jahren 1913–1919 befinden sich in den Swinburne Hale Papers der New York Public Library.

Hale verließ die Bühne nach Heirat und Mutterschaft, setzte ihre Tätigkeit jedoch als Dozentin zu den Themen wie Frauenrechten, Kleiderreform und Mode, sowie Theater, bis ins spätere Lebensalter fort. Am 18. Januar 1916 sprach sie vor der Kentucky General Assembly über das Wahlrecht von Frauen. 1919 sprach sie auf einer großen Kundgebung zur Unterstützung der Girl‑Scouting‑Bewegung in der Memorial Continental Hall der Daughters of the American Revolution in Washington, D.C.

Hale verfasste außerdem mehrere Bücher, darunter What Women Want: An Interpretation of the Feminist Movement (1914), The Nest Builder (1916, ein Roman), Little Allies: A Story of Four Children (1918) und What’s Wrong with Our Girls? (1923). In What Women Want untersuchte Hale den Zustand der amerikanischen feministischen Bewegung der 1910er Jahre und erklärte:

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