Maja ist eine Gattung der Dreieckskrabben mit vier Arten. Sie besiedeln die Gezeitenzone und den Schelf in Tiefen zwischen 0 und 184 m in der gemäßigten Klimazone des Nordostatlantiks einschließlich des Mittelmeers, im tropischen Ostatlantik und in der gemäßigten Klimazone im Süden Afrikas. Mit der Großen Seespinne enthält sie eine kulinarisch begehrte Art, deren Bestände durch Überfischung allerdings im Mittelmeer stark zurückgegangen sind.

Merkmale Der Carapax ist bis zu 150 mm lang, birnenförmig, bei Adulten etwas runder und mit zahlreichen, ungleich großen Körnern bedeckt. Der Kiemenrand ist stachlig. Das Rostrum (mittiger Stirnfortsatz) besteht aus zwei kurzen, kräftigen Dornen. Der obere Augenhöhlenrand ist vom hinter der Augenhöhle gelegenen (postorbitalen) Dorn durch einen tiefen Spalt abgegrenzt. Ein präorbitaler (vor der Augenhöhle gelegener) Dorn fehlt. Die Augenstiele sind lang, mehr als zwei Drittel ragen über den Stirnrand und sind so von oben sichtbar. Das basale Antennenglied ist so lang wie breit, die Antennengeißel entspringt innerhalb der Augenhöhle. Das Epistom ist breiter als lang. Der Propodus und der Carpus der Scherenbeine sind glatt. Der Oberrand des Merus der Schreitbeine ist unbewehrt. Das erste Gonopodium ist lang, sein Ende weist polsterartige Falten auf.

Systematik Die Gattung wird in die Unterfamilie Majinae eingeordnet. Nach Überführung zahlreicher Arten in andere Gattungen umfasst sie nur noch vier rezente Arten: Maja brachydactyla , 1922 Maja cornuta (, 1758) Maja crispata , 1827, Kleine Seespinne Maja squinado (, 1788), Große Seespinne

Synonyme sind Maia , 1801, Maïa , 1801, Maja (Maja), Mamaia , 1904 und Meria , 1833.

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Einzelnachweise

Kategorie:Majidae Kategorie:Dreieckskrabben