Die Schwestern Claudia und Julia Müller bilden seit 1992 ein Schweizer Künstlerinnenduo. Es wurde 2010 mit dem Prix Meret Oppenheim ausgezeichnet.

Leben Claudia Müller (* 4. November 1964 in Basel) belegte Kurse an der Kunstakademie Düsseldorf. Im Jahr 1989 erhielt sie ein Eidgenössisches Kunststipendium und im folgenden Jahr das Kiefer Hablitzel-Stipendium. Sie war von 2007 bis 2019 Dozentin an der Hochschule für Kunst und Design (HEAD) in Genf und ist anschliessend als Dozentin am «Institut Kunst Gender Natur» der Hochschule für Gestaltung und Kunst (FHNW) in Basel tätig. Müller ist in den Bereichen Skulptur, Malerei sowie Zeichnung tätig.. Abgerufen am 13. Februar 2026. Julia Müller (* 7. November 1965 in Basel) studierte Textildesign an der Schule für Gestaltung Basel und ist Hochschullehrerin an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe. Sie ist in den Bereichen Skulptur sowie Zeichnung tätig.. Abgerufen am 13. Februar 2026.kunstakademie-karlsruhe.de: Künstlerische Prozesse im Kontext Ausstellung. Abgerufen am 13. Februar 2026.

Die Schwestern leben und arbeiten in Basel, Berlin und Karlsruhe.

Wirken Claudia und Julia Müller sind Konzept- und Installationskünstlerinnen. Sie eröffneten 1991 ein gemeinsames Atelier in Basel und arbeiten seit 1992 als Künstlerduo zusammen.Idylls II, aargauerkunsthaus.ch Es entstanden Klangobjekte, Wandreliefs und erste zeichnerische Arbeiten. Ihre erste Einzelausstellung hatten das Duo 1995 in der Kunsthalle St. Gallen, dann Ausstellungen 1996 in der Fri Art Kunsthalle und 1997 in der Kunsthalle Basel. Es folgten Atelierstipendien unter anderem in Paris und im P.S.1 in New York City.Madeleine Schuppli: Claudia & Julia Müller. In: Sikart. Abgerufen am 13. Februar 2026.

Die Schwestern arbeiteten am medialen «Panorama Schweiz» für die Expo.02 in Murten, in Kooperationsprojekten und bei verschiedenen Arbeiten der Kunst am Bau mit.kunstakademie-karlsruhe.de: Künstlerinnenduo Claudia und Julia Müller erhält den Oberrheinischen Kunstpreis 2024 (mit Foto). Abgerufen am 13. Februar 2026.

Einzelausstellungen (Auswahl) 1995: Kunsthalle St. Gallen 2003: Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid 2004: Kunstmuseum Thun; Grazer Kunstverein; Württembergischer Kunstverein Stuttgart 2009: Zeppelin Museum, Friedrichshafen 2010: Museum Franz Gertsch, Burgdorf 2019: Musée des Beaux-arts in La Chaux-de-Fonds 2020: Centre Culturel Suisse, Paris 2022: Kunsthaus Baselland, Muttenz 2024: Städtische Galerie Offenburg

Auszeichnungen (Auswahl) 1994: Manor Kunstpreis Basel 1996: Kunstkredit Basel-Stadt 1997: Cité Internationale des Arts Paris 1998: Kunstkredit Basel-Stadt 1999: Atelier der Schweizerischen Eidgenossenschaft 2004: Spartenpreis Kunst des Kantons Basel-Landschaft 2008: UBS-Kulturstiftung (Werkjahr) 2010: Prix Meret Oppenheim 2017: Aargauer Kuratorium 2024: Oberrheinischer Kunstpreis 2026: Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr

Literatur (Auswahl) Enzyklopädie der Freundschaft. Claudia + Julia Müller. Museum für Gegenwartskunst, Basel 1994, ISBN 978-3-7204-0083-1. Amelie López-Aranguren (Hrsg.): Claudia & Julia Müller. ¿Con quién dejamos a nuestros hijos e hijas? Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid 2003, ISBN 84-8026-185-4. Madeleine Schuppli (Hrsg.): Claudia & Julia Müller. Christoph-Merian-Verlag, Basel 2004. ISBN 978-3-85616-221-4. Chus Martínez: Claudia & Julia Müller – Behind The Wall. Oberrheinischer Kunstpreis 2024. Modo, Freiburg im Breisgau 2024, ISBN 978-3-86833-344-2.

Weblinks Madeleine Schuppli: Claudia & Julia Müller. In: Sikart. Webpräsenz des Künstlerduos.

Belege

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