Hylas und die Nymphen ist ein Ölgemälde von John William Waterhouse aus dem Jahr 1896. Das Gemälde zeigt eine Szene aus der griechisch-römischen Legende des Jünglings Hylas, basierend auf Berichten von Ovid und anderen antiken Autoren, in der der entzückte Hylas auf der Suche nach Trinkwasser von Najaden (weiblichen Wassernymphen) entführt wird.
Hylas und die Nymphen wird in der Manchester Art Gallery ausgestellt. Im Jahre 2018 sorgte die im Zuge der MeToo-Bewegung erfolgende vorübergehend Entfernung des Gemäldes aus der öffentlichen Ausstellung für weitreichende Kritik.
Hintergrund Hylas war der Sohn des Königs Theiodamas von Dryopien. Nachdem Herkules Theiodamas getötet hatte, nahm er Hylas als Eromenos auf. Hylas schloss sich Herkules als Argonaut an und begleitete Jason auf der legendären Reise zum Goldenen Vlies. Während dieser Fahrt wurde Hylas von Herkules ausgesandt, um frisches Wasser zu besorgen. Auf seiner Suche stieß er auf einen von Najaden bewohnten Teich. Fasziniert von ihrer Schönheit und durch ihre verführerischen Gesänge gelockt, trat er in das Wasser und verschwand spurlos, von den Nymphen in ihren Bann gezogen.
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Einzelnachweise
Kategorie:Gemälde (19. Jahrhundert) Kategorie:Griechische Mythologie in der bildenden Kunst