Annegret Glang-Süberkrüb (* 9. April 1949 in Kiel) ist eine deutsche Kunsthistorikerin und Bibliothekarin.
Leben und Wirken Annegret Glang-Süberkrüb studierte nach ihrer Reifeprüfung 1967 in Bielefeld Kunstgeschichte, Klassische Archäologie und Geschichte an der Universität Freiburg/Br. und ab 1970 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Sie promovierte dort 1974 bei Erich Hubala zum Dr. phil. mit einer ArbeitAnnegret Glang-Süberkrüb. In: Verein Deutscher Bibliothekare (Hrsg.): Jahrbuch der Deutschen Bibliotheken, Bd. 57 (1997/1998), S. 475 u. Bd. 66 (2015/2016), S. 389 (Personalverzeichnisse, mit allen biografischen Daten); eigener Lebenslauf in der Dissertation an der Universität Kiel. über Peter Paul Rubens. Im gleichen Jahr trat sie als Bibliotheksreferendarin an der Universitätsbibliothek Bielefeld in die Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst ein und legte 1976 die Fachprüfung hierfür am Bibliothekar-Lehrinstitut des Landes Nordrhein-Westfalen ab. Von 1976 bis 1982 leitete sie die Bibliothek der Fachhochschule Lippe in Lemgo. 1982 übernahm sie als Nachfolgerin ihres Vaters, Hansjörg Süberkrüb, die Leitung der Stadtbibliothek Bielefeld als Leitende Bibliotheksdirektorin. 1999 trat sie in den Ruhestand.Amrei Bielemeier: Annegret Glang-Süberkrüb. In Bielefeld geht eine Ära zu Ende. In: Buch und Bibliothek (BuB), Bd. 51 (1999), H. 9, S. 532 (mit Foto). Intensiv widmete sie sich dort dem EDV-Einsatz und der Benutzerorientierung der Bibliothek.
Veröffentlichungen (Auswahl)
Der Liebesgarten. Eine Untersuchung über die Bedeutung der Konfiguration für das Bildthema im Spätwerk des Peter Paul Rubens (= Kieler kunsthistorische Studien, Bd. 6). Lang, Bern 1975, ISBN 3-261-00977-2 (= Dissertation Universität Kiel). Peter Paul Rubens’ Buchtitelentwürfe für die Officina Plantiniana (1613–1640). In: Archiv für Geschichte des Buchwesens, Bd. 18 (1977), Lfg. 3, S. 555–666. Fachhochschulbibliotheken in der Planung. Überlegungen zu einem niedersächsischen Gutachten. In: Mbmagazin. Mitteilungsblatt der Bibliotheken in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt, Jg. 1979, H. 42, S. 22–33. Einige Anmerkungen zu Tizians und Rubens „Sündenfall“. In: Frank Büttner (Hrsg.): Intuition und Darstellung. Erich Hubala zum 24. März 1985. Nymphenburger, München 1985, S. 117–128, ISBN 3-485-03101-1. (mit Klaus-G. Loest): Video in der Öffentlichen Bibliothek. Ein Handbuch für Praktiker (= DBI-Materialien, Bd. 58). Deutsches Bibliotheksinstitut, Berlin 1986, ISBN 3-87068-858-0. Kulturmanagement und Marketing. Ein Marketingkonzept für eine Stadtbibliothek. In: Klaus Siebenhaar (Hrsg.): Kulturmanagement. Wirkungsvolle Strukturen im kommunalen Kulturbereich. Verlag Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh 1993, S. 105–118, ISBN 3-89204-086-9. Torre de la Parada – einige Anmerkungen. In: Eveliina Juntunen/Zita Ágota Pataki (Hrsg.): Rubens im Blick. Ausgewählte Werke unter Re-vision (= Cultural and interdisziplinary studies in art, Bd. 3). ibidem-Verlag, Stuttgart 2007, S. 69–108, ISBN 3-89821-621-7.
Einzelnachweise
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