Mai Nakamura ( Nakamura Mai; * 16. Juli 1979 in Nagaoka) ist eine ehemalige japanische Schwimmerin.
Karriere Nakamura begann im Alter von vier Jahren mit dem Schwimmsport und machte Mitte der 1990er Jahre erstmals international auf sich aufmerksam. Bei den Asienspielen 1994 in Hiroshima gewann sie Bronze über 100 m Rücken und belegte Rang vier über 200 m Rücken. Im selben Jahr startete sie bei den Weltmeisterschaften in Rom und erreichte dort Rang elf über 100 m Rücken, Rang acht über 200 m Rücken sowie Rang fünf mit der Staffel über 4 × 100 m Lagen. 1995 folgte Bronze über 100 m Rücken bei den Panpazifischen Meisterschaften in Atlanta.
Bei den Olympischen Spielen 1996 in Atlanta belegte Nakamura Rang vier über 100 m Rücken, Rang neun über 200 m Rücken und Rang neun mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel. 1997 gewann sie bei den Panpazifischen Meisterschaften in Fukuoka Gold über 100 m und 200 m Rücken sowie Bronze mit der Lagenstaffel. Ein Jahr später folgten bei den Weltmeisterschaften 1998 in Perth Silber über 100 m Rücken sowie Bronze über 200 m Rücken und mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel, während sie bei den Asienspielen 1998 in Bangkok jeweils Silber über 100 m und 200 m Rücken gewann.
Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften 1999 in Hongkong errang sie Gold über 100 m und 200 m Rücken sowie mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel und gewann zusätzlich Silber über 50 m Rücken. Im selben Jahr siegte sie bei den Panpazifischen Meisterschaften in Sydney erneut über 100 m Rücken und gewann Bronze mit der Lagenstaffel. Im April 2000 stellte sie zudem einen Weltrekord über 50 m Rücken auf, der bis Juni desselben Jahres Bestand hatte.
Bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney gewann Nakamura Silber über 100 m Rücken sowie Bronze mit der 4 × 100-m-Lagenstaffel. 2001 folgten Gold über 100 m Rücken und Silber über 50 m Rücken bei der Universiade in Peking sowie Finalplatzierungen bei den Weltmeisterschaften desselben Jahres in Fukuoka. Weitere Finalteilnahmen erreichte sie bei den Weltmeisterschaften 2003 in Barcelona sowie Rang vier über 50 m Rücken bei den Weltmeisterschaften 2005 in Montreal. Bei den Asienspielen 2006 in Doha belegte sie Rang vier über 50 m Rücken, bevor sie bei den Weltmeisterschaften 2007 in Melbourne mit Rang sieben über 50 m Rücken ihren letzten internationalen Wettkampf absolvierte.
Nakamura studierte ab 1998 an der juristischen Fakultät der Chūō-Universität und schloss ihr Studium 2002 ab. Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere war sie unter anderem als Schwimmtrainerin tätig. 2025 kandidierte sie für die Liberaldemokratische Partei bei der Wahl zum Oberhaus im Wahlkreis Niigata und erreichte 39,24 % der Stimmen, unterlag jedoch der Amtsinhaberin Sakura Uchikoshi der Konstitutionell-Demokratischen Partei.
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