mini|hochkant|alt=Reiter mit Turban auf einem reich geschmückten Pferd|Dongola, Brauner mit Abzeichen, Mali, 2020
Das Dongola (auch Dongola, Dongolawi oder Fulani) ist eine Reitpferderasse aus Afrika, benannt nach der Provinz Dongola im Sudan. Es kommt im Mali, Niger (als Aréwa), sowie als West African Dongola im Tschad und in der Zentralafrikanische Republik vor. Außerdem ist es in Kamerun, im Sudan, Uganda und Eritrea verbreitet. Es ähnelt dem Berber und gilt als robust und schnell.
Charakteristisch sind ein großer Ramskopf, eine flache Brust, lange, dünne Beine sowie ein langer Rücken mit schwach angesetzten Lenden. Die Widerristhöhe liegt bei etwa 140 bis 155 cm. Alle Grundfarben kommen vor, wobei dunkle Farben und große Abzeichen häufig sind. Häufig treten Laternen und hoch gestiefelte Beine auf, die an eine Sabino-Zeichnung erinnern. Das Dongola zeigt agile und elastische Bewegungen, große Ausdauer und Gehorsam. Es gibt mehrere Schläge, und die Pferde können lange ohne Wasser auskommen.Valerie Porter, Lawrence Alderson, Stephen J.G. Hall, D. Phillip Sponenberg (2016). Mason's World Encyclopedia of Livestock Breeds and Breeding (sixth edition). Wallingford: CABI, ISBN 978-1-78064-794-4
Das Dongola stammt von nordafrikanischen Pferden ab. Nomadenstämme wie die Fulani zogen zwischen Sudan und Tschad und standen dabei in Kontakt mit der muslimischen Bevölkerung der Region um den Tschadsee. So verbreitete sich die Rasse nach Osten., FAO In den 1880er Jahren war das Dongola-Pferd im Sudan und in Äthiopien bekannt. Die Rasse wurde als Kriegspferd, insbesondere von äthiopischen Truppen im Kampf gegen Italien, sowie als Renn- und Jagdpferd genutzt. In Deutschland wurden der Hengst Ali Pascha und die Stute Randy bekannt, die beide im württembergischen Gestüt Weil standen.
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Einzelnachweise
Kategorie:Pferderasse