mini|Die Lage Kypriadous in Athen

Kypriadou () ehemals Alisida ()Συνοικία Κυπριάδου: Η περιοχή της Αθήνας που ονομαζόταν «Αλυσίδα» (griechisch) ist ein Stadtviertel der griechischen Hauptstadt Athen.

Lage mini| Papaloukas Platz, Kypriadou (2010) Kypriadou liegt im Norden Athens. Zu den angrenzenden Stadtvierteln und Gemeinden gehören u. a. Rizoupoli, Patisia und Galatsi.

Stadtbild Der Stadtteil Kypriadou ist ein relativ kleines Viertel und gilt als einer der schönsten, elegantesten und historisch bedeutendsten Stadtteile Athens. Charakteristisch sind ein besonders hoher Grünflächenanteil, seine breiten Straßen mit freistehenden Häusern, zahlreiche Parks und Plätze sowie viele neoklassizistische Wohngebäude.Η «χαμένη» γειτονιά της Αθήνας που είναι γεμάτη κήπους (griechisch) Der Stadtteil wird als eine der besten Wohngegenden Athens angesehen.

Geschichte Kypriádou war die erste Gartenstadt Athens und galt als eine der schönsten und gesündesten Wohngegenden der Stadt. Das Viertel wurde überwiegend von Bewohnern höherer sozialer Schichten bewohnt.

Die Gründung des Stadtteils geht auf die Initiative des Agronomen und Ingenieurs Epameinondas Kypriádis zurück, nach dem das Viertel benannt wurde. Kypriádis wurde 1888 in Alexandria geboren und war unter anderem für die Realisierung der Fährverbindung Rio–Andirrio im Jahr 1947 verantwortlich.Κηπούπολη Κυπριάδου: Η ιστορική συνοικία του μεσοπολέμου στο κέντρο της Αθήνας (griechisch)Where the districts of Athens got their names from: Koukakis, Yousouroum and Lambrini (englisch)

Im Jahr 1919 gründete Kypriádis die Firma „Kypriádis – Kyriazís & Co.“ und begann mit dem Bau der Gartenstadt Kypriadou.Το Ίδρυμα Γληνού και η τοπική ιστορία των Πατησίων (griechisch) Er ließ Straßen mit breiten Gehwegen und vorgesehenen Vorgärten anlegen und plante große Plätze, sodass jeder Platz mindestens einen weiteren einsehen konnte. Diese Planungsprinzipien wurden später beim Entwurf des Stadtteils Psychiko aufgegriffen.

Kypriádou entwickelte sich zu einem bedeutenden Zentrum von Kultur und geistigem Leben und war weithin als Wohnort von Künstlern, Schriftstellern und Intellektuellen bekannt.Revealing more secrets sights in Athenian suburbs (englisch) In der Gegend entstand eine Konzentration von Ateliers bekannter Maler, die teilweise der sogenannten „Generation der 30er Jahre“ zugeordnet werden. Zu ihnen zählten unter anderem Fotis Kontoglou, Spyros Papaloukas, Oumbertos Argyros und Spyridon Vikatos.

Während der Zwischenkriegszeit erlangte Kypriadou den Ruf eines Zentrums der bildenden Kunst, das der Maler Yannis Moralis als „Schule von Kypriádi“ bezeichnete.

Bedeutende Bewohner In Kypriadou lebten oder leben neben den bereits genannten Persönlichkeiten zahlreiche bekannte Komponisten, Wissenschaftler, Industrielle, hohe Staatsbeamte und Schauspieler, darunter unter anderem Constantin Andreou (1917–2007), Maler und Bildhauer Antiochos Evangelatos (1903–1981), Dirigent und Komponist Dimitrios Farmakopoulos (1919–1996), Maler Dimitris Glinos (1882–1943), Pädagoge und Philosoph Fotis Kontoglou (1895–1965), Ikonenmaler und Schriftsteller Spyridon Marinatos (1901–1974), Archäologe Dimitris Pikionis (1887–1968), Architekt Thanasis Vengos (1927–2011), Schauspieler und Regisseur

Einzelnachweise

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