Die Bunkeranlage Maybach II war im Zweiten Weltkrieg Teil der Kommandozentrale Zossen und umfasst denkmalgeschützte Bauwerke im Ortsteil Wünsdorf der Stadt Zossen in Brandenburg. Im örtlichen Denkmalverzeichnis sind sie unter der Erfassungsnummer 091 05059 verzeichnet.
Allgemeines Die Bunkeranlage Maybach II war Teil der Kommandozentrale Zossen und wurde vom Oberkommando der Wehrmacht (OKW) während des Zweiten Weltkriegs als Hauptquartier benutzt. Zur Kommandozentrale Zossen gehörte auch die Bunkeranlage Maybach I in der Zeppelinstraße in Wünsdorf, welche als Hauptquartier des Oberkommandos des Heeres (OKH) diente, sowie der Fernmeldebunker Zeppelin.Kommandozentrale Zossen, Battlefieldsww2.com, abgerufen am 18. Oktober 2018.
Die Bunkeranlage liegt auf dem Gelände der sogenannten Verbotenen Stadt.
mini|links|Bunkeranlage Maybach I und II mit dem Bunker Zeppelin
Geschichte und Beschreibung Der Baubeginn der Anlage war 1939 nach der weitgehenden Fertigstellung der Anlage Maybach I. Errichtet wurden 11 Bunkerhäuser, baugleich denen der Siedlung Maybach I. Im Oktober 1940 wurde das letzte Gebäude fertiggestellt. Die Anlage Maybach II war eine aus 11 Wohnhäusern mit künstlichen Dächern, Fenstern und Türen als Landhaussiedlung getarnte Bunkeranlage. Die Bunkerhäuser waren durch einen Ringstollen miteinander verbunden. Eine Verbindung mit dem Fernmeldebunker Zeppelin wurde nicht mehr hergestellt. Im April 1945 wurde die Anlage durch die Rote Armee besetzt und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie demontiert und zum Teil gesprengt. Lediglich 3 Häuser, A17, A18 und A19, blieben in ihren Ruinen erhalten. Die Bunkeranlage ist wahrscheinlich mit Giften kontaminiert und kann zurzeit nicht besichtigt werden. Die Anlage ist vom Zustand her deutlich stärker zerstört als Maybach I.
Einzelnachweise
Maybach II Kategorie:Strategischer Bunker Kategorie:Ruine in Brandenburg Kategorie:Wünsdorf Kategorie:Baudenkmal in Zossen Kategorie:Bauwerk in Zossen Kategorie:Erbaut 1940 Kategorie:Bunker im Nationalsozialismus