Hans Engelhardt (* 1. August 1907 in Schwabach; † 9. Oktober 1985 in Bonn-Bad-Godesberg) war ein deutscher Jurist, Ministerialbeamter und Politiker der CSU.
Leben Engelhardt studierte Jura in Berlin, Erlangen und München und schloss 1929 mit der Promotion ab. Er war 1937 bis 1940 bei der Reichsstelle für Landbeschaffung - Reichsumsiedlungsgesellschaft m.b.H. zum Erwerb größerer zusammenhängender Landflächen für Zwecke der Reichsverteidigung tätig. Von 1940 bis 1945 war er bei der Inspektion der Festungen beim Oberkommando des Heeres. Nach der Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft war er Beamter im Landratsamt Schwabach und wurde Mitglied der CSU. Er war von 1948 bis 1955 Landrat im Landkreis Hilpoltstein. 1955 kam er im Gefolge von Franz Josef Strauß in das Bundesministerium für Atomkernenergie (BMAt, ab 1962 Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung – BMwF). Dort war er von 1955 bis 1957 Leiter des Referats 1 (Generalreferat), 1957 des Referats I A 5 (Personal-, Organisations- und Sicherheitsangelegenheiten), von 1958 bis 1964 der Gruppe I A (Recht, Wirtschaft und Verwaltung) und von 1964 bis 1969 der Abteilung I (Zentralabteilung). Er wurde unter der Regierung Willy Brandt 1969 in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Er starb 1985 in Bad Godesberg.
Weblinks Das Bundesarchiv, Kabinettsprotokolle: https://www.bundesarchiv.de/kabinettsprotokolle
Einzelnachweise
Kategorie:Verwaltungsjurist Kategorie:Landrat (Landkreis Hilpoltstein) Kategorie:Ministerialbeamter (Bund) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:CSU-Mitglied Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht) Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener Kategorie:Bayer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1907 Kategorie:Gestorben 1985 Kategorie:Mann