Paul Keim (* 25. Juni 1912 in Frankenhofen; † 17. Oktober 1985 in Feuchtwangen) war ein deutscher Jurist und Politiker (CSU, später FDP).
Leben Keim war nach dem Studium der Rechtswissenschaften als Verwaltungsjurist tätig und von 1939 bis 1945 Soldat im Zweiten Weltkrieg. Von 1948 bis 1972 war er Landrat des Landkreises Feuchtwangen, der im Zuge der Gebietsreform in Bayern 1972 aufgelöst wurde. Seine Wahl erfolgte jeweils ohne Gegenkandidaten.Landrat a.D. Paul Keim +, Frankenland, 1986, 306, S. 17.
Keim war Vorsitzender des Vereins für Volkskunst und Volkskunde Feuchtwangen, war Initiator der Kreuzgangspiele in Feuchtwangen und begründete das Gymnasium Feuchtwangen mit. Er war auch Mitglied im Frankenbund.
Seit 1951 war er CSU-Mitglied. Nachdem er als Kandidat für den Landtag vom Landesvorstand der CSU verhindert worden war,Jaromír Balcar, Thomas Schlemmer (Hrsg.): An der Spitze der CSU. Die Führungsgremien der Christlich-Sozialen Union 1946 bis 1955. Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte, Band 68, S. 440 ff., München 2007, ISBN 978-3-486-58069-3 folgte 1954 der Austritt aus der CSU und eine FDP-Mitgliedschaft.
Ehrungen
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse Silberne Kommunale Verdienstmedaille
Einzelnachweise
Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung Kategorie:Landrat (Bayern) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Person (Feuchtwangen) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:CSU-Mitglied Kategorie:FDP-Mitglied Kategorie:Bayer Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1912 Kategorie:Gestorben 1985 Kategorie:Mann