mini|alt=Fabiana Rosales in 2019.|Fabiana Rosales in 2019. Fabiana Andreina Rosales Guerrero oder Fabiana Rosales de Guaidó, Der Name des Ehemanns wird auch bei C-Span. c-span.org, Pavlovic Today. thepavlovictoday.com und The Star thestar.com erwähnt. (* 22. April 1992, Tovar, Mérida) ist eine venezolanische Journalistin und Menschenrechtsaktivistin in den Sozialen Medien. Sie ist verheiratet mit Juan Guaidó, dem ehemaligen umstrittenen Präsidenten der Nationalversammlung und Anwärter auf das Amt des Präsidenten während der venezolanischen Präsidentschaftskrise. Sie galt im Weißen Haus als First Lady Venezuelas, Auch: AP News hat nach der Auflösung der Übergangsregierung keine Funktion mehr.
Familie und Ausbildung Fabiana Andreína Rosales Guerrero wurde am 22. April 1992 in Tovar, Mérida, geboren. Ihr Vater, Carlos Rosales Belandria, war ein Farmer und ihre Mutter, Elsy Guerrero, eine Journalistin. Als Kind beobachtete sie die Interviews ihrer Mutter und interessierte sich für soziale Themen. Sie half auf dem elterlichen Bauernhof mit und beschloss, Journalismus zu studieren. Ihr Vater starb 2013 an einem Herzinfarkt und sie macht Versorgungsengpässe in Venezuela dafür verantwortlich. Auch ihr Cousin starb an einem Herzinfarkt, da keine Blutprodukte für eine Transfusion verfügbar waren. 2013 schloss sie ihr Studium der Journalistik und Sozialkommunikation an der privaten Universidad Rafael Belloso Chacín ab. Sie arbeitete zunächst als Pressesprecherin für eine Stadtverwaltung im Bundesstaat Mérida und später in einer ähnlichen Position nach ihrem Umzug nach Caracas.
Rosales lernte Juan Guaidó bei einer Jugendkundgebung kennen, und sie heirateten 2013. Sie haben zwei Töchter (2017 und 2021).
Politischer Aktivismus mini|Rosales with Juan Guaidó bei einem Protest im Februar 2019. Während ihres Studiums begann Rosales für die Oppositionspartei Voluntad Popular. Als Menschenrechtsaktivistin hatte sie am 26. Januar 2019 fast 150.000 Follower auf Instagram. Sie erklärte, dass sie nicht wolle, dass „ihre Tochter aufwüchse mit dem Verlangen später Venezuela zu verlassen“ („want [her] daughter to grow up wanting to leave Venezuela“), und, dass sie sich dafür einsetze, „dass ihre Tochter ein besseres Land erbt“ („working for [her] daughter to inherit a better country“).
Während der venezolanischen Präsidentschaftskrise wurde Guaidó von der venezolanischen Nationalversammlung zum Interimspräsidenten ernannt und stellte damit die Legitimität von Nicolás Maduro in Frage. Mehr als 50 Regierungen haben Guaidó als Interimspräsidenten Venezuelas anerkannt, was Rosales implizit den Anspruch auf den Titel „First Lady Venezuelas“ verleiht. Gegenüber Reuters erklärte sie, dass sie und Guaidó von Spionen und regierungsnahen bewaffneten Gruppen (Colectivos in Venezuela) verfolgt würden.
Außenbeziehungen mini|Rosales with Donald Trump. The New York Times schreibt, Rosales entwickle sich zu einer prominenten Figur in Guaidós Kampagne für einen Wandel in dem krisengeschüttelten Land („emerging as a prominent figure in [Guaidó's] campaign to bring change to the crisis-wracked country“). Sie hat die Rolle der internationalen Botschafterin der Opposition übernommen und trifft sich mit der venezolanischen Diaspora und regionalen Führungskräften, um Unterstützung für die Opposition und ihr Land zu gewinnen. Rosales begann ihre Reise in Lateinamerika im März 2019 mit Treffen mit Martín Vizcarra und Sebastián Piñera, den Präsidenten von Peru bzw. Chile.
Am 27. März besuchte sie das Weiße Haus um sich mit dem US-Präsident Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence zu treffen. Sie bezeichnete die Krise in Venezuela als ernst und beschrieb sie als „Freiheit oder Diktatur, Leben oder Tod“ („freedom or dictatorship, life or death“). Trump sagte, es „sei ihm eine große Ehre, die First Lady von Venezuela zu empfangen“ („great honor to have the first lady of Venezuela“). Von Washington, D.C., reiste sie anschließend zu einem Treffen mit dem Bürgermeister von Miami, Carlos A. Giménez, wo ihr der Schlüssel zu Miami-Dade County überreicht wurde.
Die Nachrichtenagentur Associated Press schrieb, ihre Gegner hätten ihre jüngste Tour als verzweifelten Versuch dargestellt, Guaidó im internationalen Rampenlicht zu halten, und zitierte einen Diplomaten der Maduro-Regierung mit den Worten: „Sie versucht, Guaidós Image aufzupolieren, da die Unterstützung für seine Bewegung in Venezuela schwindet“ („opponents have cast her recent tour as a desperate attempt to keep Guaido in the international spotlight“; „She is trying to boost Guaido's image, as support for his movement in Venezuela deflates“).
2023 zog die Familie aus Sicherheitsgründen in die Vereinigten Staaten.
Weblinks
fabiirosales bei X fabiirosales bei Instagram Marcelo Soto: Fabiana Rosales, ex primera dama interina de Venezuela: “La dictadura repite patrones sanguinarios”. ex-ante.cl vom 9. Januar 2025.
Einzelnachweise
Kategorie:Venezolanischer Emigrant in den Vereinigten Staaten Kategorie:Aktivist Kategorie:Geboren 1992 Kategorie:Venezolaner Kategorie:Frau