Mechthild von Stans (fl. 1260–1272) war eine Mystikerin und Dominikanerin des Klosters Töss.

Mechthilds Vita ist im Tösser Schwesternbuch verzeichnet. Diese betont eine gewisse Auserwähltheit unter den Mitschwestern. Mechthild habe die Wundmale Christi empfangen und sei in eine «Leidens- und Liebeseinheit mit dem Gekreuzigten» geführt worden. Für die gewissenhafte Ausübung des Chordienstes diente ihre Passionsmystik als Vorbild.

Mechthild lebte zur Zeit des Provinzials Wolfram (1260–1272).

Literatur Klaus Grubmüller: Die Viten der Schwestern von Töß und Elsbeth Stagel. Überlieferung und literarische Einheit. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 98 (1969), S. 171–204. F. Vetter (Hrsg.): Das Leben der Schwestern zu Töss, beschrieben von Elsbet Stagel. 1906. Verfasserlexikon. Die deutsche Literatur des Mittelalters. Band 9, 1995. S. 219–225.

Belege

Kategorie:Mystiker Kategorie:Dominikanerin Kategorie:Person des Christentums (Winterthur) Kategorie:Person (HRR) Kategorie:Geboren im 13. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 13. Jahrhundert Kategorie:Frau