Lauma Grīva (* 27. Oktober 1984 in Ventspils, LSSR, Sowjetunion) ist eine ehemalige lettische Leichtathletin, die sich auf den Weitsprung spezialisiert hat.

Sportliche Laufbahn Erste internationale Erfahrungen sammelte Lauma Grīva im Jahr 2009, als sie Lettland bei der 2. Liga der Team-Europameisterschaft in Banská Bystrica vertrat. Anschließend schied sie bei der Sommer-Universiade in Belgrad mit 6,04 m in der Qualifikationsrunde aus und im Jahr darauf startete sie erneut bei der 2. Liga der Team-Europameisterschaft ebendort. Daraufhin kam sie bei den Europameisterschaften in Barcelona mit 6,60 m nicht über die Vorrunde hinaus. 2011 verpasste sie bei den Halleneuropameisterschaften in Paris mit 6,53 m den Finaleinzug und im Juni wurde sie bei der 2. Liga der Team-Europameisterschaft in Novi Sad Zweite. Anschließend belegte sie bei den Studentenweltspielen in Shenzhen mit 6,22 m den zehnten Platz, ehe sie bei den Weltmeisterschaften in Daegu mit 6,27 m in der Qualifikationsrunde ausschied. Im Jahr darauf brachte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Istanbul keinen gültigen Versuch zustande und im Juni kam sie bei den Europameisterschaften in Helsinki mit 6,37 m nicht über die Vorrunde hinaus. Daraufhin nahm sie an den Olympischen Sommerspielen in London teil und verpasste dort mit 6,10 m den Finaleinzug.

2013 schied Grīva bei den Halleneuropameisterschaften in Göteborg mit 6,34 m in der Vorrunde aus und im Sommer schied sie bei den Weltmeisterschaften in Moskau mit 6,50 m ebenfalls in der Qualifikationsrunde aus. Im Jahr darauf verpasste sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Sopot mit 6,29 m den Finaleinzug, wie auch bei den Europameisterschaften im August in Zürich mit 6,14 m. 2017 gelangte sie bei den Weltmeisterschaften in London mit 6,54 m im Finale auf den neunten Platz und im Jahr darauf wurde sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Birmingham mit 6,34 m Elfte. Im August schied sie bei den Europameisterschaften in Berlin mit 6,47 m in der Qualifikationsrunde aus. 2019 verpasste sie bei den Halleneuropameisterschaften in Glasgow mit 6,34 m den Finaleinzug und im Juni wurde sie bei den Europaspielen in Minsk mit 6,12 m 16. Daraufhin trat sie bei der 2. Liga der Team-Europameisterschaft in Varaždin an. 2021 beendete sie dann ihre aktive sportliche Karriere im Alter von 37 Jahren.

In den Jahren 2009, 2018 und 2019 wurde Grīva lettische Meisterin im Weitsprung im Freien sowie 2009 und 2010 sowie 2018 und 2019 in der Halle.

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