Monika Kompaníková (* 1979) ist eine slowakische Schriftstellerin, Redakteurin und Verlegerin. Sie studierte Malerei an der Hochschule der Bildenden Künste in Bratislava (VŠVU). Bekanntheit erlangte sie mit dem Roman Piata loď (2010), der 2011 mit der Anasoft litera ausgezeichnet wurde. Die Verfilmung unter dem Titel Little Harbour wurde 2017 bei der Berlinale mit dem Crystal Bear (Generation Kplus) ausgezeichnet.
Leben Kompaníková studierte Malerei an der Vysoká škola výtvarných umení (VŠVU) in Bratislava. Sie arbeitete sieben Jahre lang im Buchladen Artforum in Bratislava und gründete sowie leitete als Chefredakteurin die Literaturzeitung Čo čítať? und das Portal medziknihami.sk. Seit 2019 ist sie Herausgeberin der slowakischen Buchreihe von Denník N. Sie veröffentlicht regelmäßig in der slowakischen Tageszeitung Denník N und schreibt auch für die tschechische Schwesterzeitung Deník N.
Wirken Kompaníková veröffentlicht Prosa für Erwachsene und Kinder; zu ihren Werken zählt der Roman Piata loď (2010). Für Piata loď erhielt sie 2011 den Literaturpreis Anasoft litera. Die Filmadaption Little Harbour (Regie: Iveta Grófová) gewann 2017 auf der Berlinale den Crystal Bear der Jugendjury der Sektion Generation Kplus. Neben Buchveröffentlichungen schreibt Kompaníková Essays, Kolumnen und Reportagen, darunter internationale Beiträge; so veröffentlichte sie 2026 in der dänischen Tageszeitung Politiken ein Debattenstück, in dem sie den US-Präsidenten Donald Trump als Tyrannen charakterisierte. Sie kuratiert seit 2019 die Buchreihe von Denník N und ist auch als Liedtexterin tätig. Für Kinder schrieb sie Hlbokomorské rozprávky, wofür sie Auszeichnungen erhielt, darunter Najkrajšia detská kniha jari 2013.
Einzelnachweise
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