Grzegorz Marek Kazimierski (* 1. März 1958 in Mysłowice) ist ein polnischer Politiker (ZChN, Polska Razem). Er war von 1991 bis 1993 Mitglied des Sejm in der I. Wahlperiode.
Leben und Beruf Grzegorz Kazimierski studierte Rechts- und Verwaltungswissenschaften an der Schlesischen Universität in Katowice. Anschließend wurde er als Steueranwalt tätig.
Politik Ab 1980 engagierte Kazimierski sich im oppositionellen Unabhängigen Studentenverband NZS. Nach der politischen Wende in Polen wurde Kazimierski bei der ersten völlig freien Parlamentswahl 1991 auf der Liste Wyborcza Akcja Katolicka für die Zjednoczenie Chrześcijańsko-Narodowe, deren regionaler Vorsitzender er seit 1990 war, in den Sejm gewählt.Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 497. Er gehörte dem Parlament bis zum vorzeitigen Ende der Wahlperiode an. Bei den Selbstverwaltungswahlen 1994 wurde er auf der Liste des lokalen Wahlkomitees „Koalicja Tyskiej Prawicy“ in den Stadtrat von Tychy gewählt und war bis 1998 dessen Vorsitzender. 2004 gründete er den Verein „Prawe Tychy“. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 verpasste er auf der Liste des Wahlkomitees „Barbary Koniecznej-TYCHY NASZĄ MAŁĄ OJCZYZNĄ-POROZUMIENIE TYSKIEJ PRAWICY-PRAWE TYCHY“ den Einzug in den Stadtrat.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Januar 2026. Gleiches widerfuhr ihm bei den Selbstverwaltungswahlen 2014, als er als Mitglied von Polska Razem auf der Liste der Prawo i Sprawiedliwość kandidierte.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 27. Januar 2026.
Ehrungen 2020 Krzyż Wolności i SolidarnościVerleihnachricht in Monitor Polski 2021, S. 159.
Weblinks Biogram auf orka.sejm.gov.pl (polnisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik) Kategorie:ZChN-Mitglied Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1958 Kategorie:Mann