Freiin Elisabeth von Gaisberg (* 26. September 1895 in Neuenbürg; † 10. Dezember 1938) war eine deutsche Botanikerin.

Familie Elisabeth von Gaisberg war die Tochter des Forstbeamten Hermann von Gaisberg-Helfenberg (1860–1924) und dessen Ehefrau Irma Luise Karoline Sophie Freiin von Hauch (1873–1932).

Leben Das Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München schloss sie mit einer Promotion über die Lebermoosgattung Riccia ab. Ihr Doktorvater war Professor Karl von Goebel. Im Anschluss arbeitete sie zunächst als Assistentin am botanischen Institut in Leipzig, später bei der BASF in Ludwigshafen. Bereits im November 1923 trat sie ihre Stellung bei der Württembergischen Forstlichen Versuchsanstalt an. Dort brachte sie insbesondere ihre Kenntnisse der Bryologie und der Mykologie ein und forschte unter anderem über den Lärchenkrebspilz und Nadelschüttepilze der Douglasie aus den Gattungen Rhabdocline und Adelopus. Auch die Waldmoose und -gräser waren Gegenstand ihrer Arbeit. So veröffentlichte sie gemeinsam mit Forstmeister Alfred Mayer das Buch „Waldmoose“ und arbeitete bis zu ihrem Tod an einem ähnlich gestalteten Band über Waldgräser.

Schriften

Literatur

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