mini|alt=Josephine Apieu Jenaro Aken|Josephine Apieu Jenaro Aken. Josephine Apieu Jenaro Aken (* 1. Mai 1955, Wau, Anglo-Ägyptischer Sudan; 2. Mai 2008) war eine Südsudanesische Politikerin aus der Region Bahr el Ghazal im Sudan. Sie wurde in Wau, Western Bahr el Ghazal, im damaligen Anglo-Ägyptischen Sudan geboren. Sie war Mitglied der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung (SPLM) und gehörte zur Volksgruppe der Luo. Im Sezessionskrieg im Südsudan übernahm sie wichtige Aufgaben für die Sudanesische Volksbefreiungsbewegung in England und im Inland.
Leben Josephine Aken wurde in Wau geboren und studierte Telekommunikation am Juba Training Centre in Khartum. Sie ging später nach Großbritannien, wo sie Wirtschaft an der Open University studierte.Kuyok Abol Kuyok: South Sudan: The Notable Firsts. AuthorHouse 2015: S. 931–932. ISBN 9781504943444 google books
Karriere Josephine Aken begann ihre berufliche Laufbahn als Postangestellte. Von 1973 bis 1976 arbeitete sie im Bildungsministerium im Süden des Sudan (Department of Education in South Sudan). 1976 wechselte sie in den Koordinierungsbereich und war bis 1987 in Khartum tätig. 1987 zog Aken wieder nach Großbritannien. Im Februar 1991 war sie Mitbegründerin der Sudan Women Association (SWA) im London Abbey Community Centre in Kilburn, London, Großbritannien und von 1994 bis 2000 deren Vorsitzende. Nach ihrem Rücktritt als Vorsitzende übernahm sie die Koordinierungsfunktion der SWA. Von 1994 bis 2008 war Aken Mitglied des Nationalen Befreiungsrates der Sudanesischen Volksbefreiungsbewegung (SPLM).
Wohltätigkeitsarbeit 2000 wurde Josephine Aken zur Vorsitzenden der Camden And Westminster Refugee Training Partnership ernannt. Sie blieb bis 2004 in der Organisation. Einige Jahre später, im Jahr 2006, kehrte Aken in den Südsudan zurück und wurde zur Leiterin der Southern Sudan Employees Justice Commission (SSJEC) gewählt.
Tod Am 2. Mai 2008 starb Josephine Aken zusammen mit ihrem Ehemann, dem Minister für die Sudanesische Volksbefreiungsarmee (1983–2011) (SPLA), General Dominic Dim Deng, in Juba, Sudan bei einem Flugzeugabsturz.
Einzelnachweise
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