Fanny Ménégoz (* 1988 in Grenoble) ist eine französische Jazzmusikerin (Flöte, Komposition).

Leben und Wirken Ménégoz, die in Savoyen aufwuchs, begann im Alter von sechs Jahren zu musizieren. Sie absolvierte eine Ausbildung mit Schwerpunkt Klassik und Jazz am Konservatorium von Chambéry, wo sie ihr DEM-Diplom für Querflöte erwarb. Anschließend setzte sie ihr Studium am Regionalkonservatorium von Rueil Malmaison in der Klasse von Philippe Pierlot fort, wo sie ihren Preis für Querflöte erhielt, und vertiefte dann ihre Kenntnisse in Jazz und Improvisation am Regionalkonservatorium von Paris, wo sie Jazz-Workshops und Wettbewerbe nutzte, um sich weiterzuentwickeln.

Ménégoz ist seit 2008 in der Pariser Szene aktiv. Sie leitet das Quartett Nobi, mit dem sie zwei Alben (Vertes Brumes, 2023; Eloge de l’envers, 2018) und Hörfunkproduktionen aus dem Maison de la Radio veröffentlichte und ist Co-Leiterin des Duos Dune mit dem Schlagzeuger Rafaël Koerner (Voyage au creux d’un arbre, 2021). 2024 gründete sie mit dem Saxophonisten und Komponisten Nicolas Stephan das Quartett Cagoules et Décalcomanies, das 2025 sein erstes Album beim Label Neuklang veröffentlichte.

Frédéric Maurin holte Ménégoz in seine Ausgabe des Orchestre National de Jazz, wo sie im Musical Dracula auftrat und an Steve Lehmans Ex Machina beteiligt war. Darüber hinaus spielt sie in der Fanfare XP von Magic Malik und im Onze Heure Onze Orchestra #3 und #4, für die sie komponierte, sowie in den Gruppen No-notion Octet der norwegischen Saxophonistin Sigrid Aftret, Essor et Chute von Romain Baret, der ARBF von Yoram Rosilio, dem Red Star Orchestra von Johane Myran, dem Paul Wacrenier Healing Orchestra sowie der Funkband Chlorine Free. Sie ist weiterhin auf Tonträgern mit dem Aquarium Orchestra und Utopik zu hören.

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