Der Graf mit der eisernen Faust (Originaltitel: Les mystères de Paris) ist eine französisch-italienische Koproduktion aus dem Jahre 1962. Regie führte André Hunebelle. Die literarische Vorlage lieferte Eugène Sue, dessen Roman Les Mystères de Paris (dt. Die Geheimnisse von Paris) seit 1909 schon mehrmals verfilmt worden ist.

Handlung Der Film spielt im Paris des Jahres 1830: Der Marquis de Samreuil überfährt bei einem Kutschenwettrennen einen Arbeiter. Von der Witwe des Mannes bekommt er danach den Auftrag, ihrer Tochter Marie zu helfen, die in die Fänge der Pariser Unterwelt geraten ist. Daraufhin mischt sich der Marquis unter das Leben der einfachen Leute und findet daran Gefallen. Er bemerkt auch, dass der Baron de Lansignac sich Marie als zukünftige Frau ausgesucht hat. Dem Marquis gelingt es, diese Pläne zu durchkreuzen und Marie zu befreien.

Kritik Das Lexikon des internationalen Films beschreibt den Film als „[h]istorische[n]Ausstattungs- und Abenteuerfilm nach Eugène Sue, aufbereitet als gefällige Kostümunterhaltung. “

Der Mitteldeutsche Rundfunk schreibt: „Unterhaltungsspezialist André Hunebelle inszenierte ihn mit dem unvergesslichen Jean Marais in der Titelrolle, der hier alle Register seines Könnens ziehen kann. Er ist der strahlende, charmante, gut aussehende Held, der für das Gute kämpft und vor keiner Gefahr zurückschreckt. “Der Graf mit der eisernen Faust Auf: mdr.de; zuletzt abgerufen am 25. Januar 2026

Weblinks

Beschreibung des Films auf mdr.de

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1962 Kategorie:Französischer Film Kategorie:Italienischer Film Kategorie:Literaturverfilmung