Digger ist eine US-amerikanische schwarze Filmsatire aus dem Jahr 2026 mit Tom Cruise in der Titelrolle als Digger Rockwell. Regie führte Alejandro González Iñárritu, der gemeinsam mit Sabina Berman, Alexander Dinelaris und Nicolás Giacobone das Drehbuch schrieb. Die Handlung dreht sich um Allmachtsfantasien eines mächtigen Mannes, der sich als Retter einer selbst ausgelösten Katastrophe inszenieren will.
Handlung Digger Rockwell ist der mächtigste Mann der Welt. Er möchte der Menschheit beweisen, dass er deren Retter ist, bevor eine Katastrophe, die er selbst ausgelöst hat, alles vernichtet.
Produktion und Hintergrund Der Film wurde von Legendary Pictures produziert. Das Produktionsbudget betrug 125 Millionen US-Dollar. Als Produzenten fungierten Alejandro González Iñárritu, Tom Cruise und Mary Parent. Den Vertrieb übernahmen Warner Bros. Pictures. Die Dreharbeiten fanden von November 2024 bis Mai 2025 in Großbritannien statt.
Die Kamera führte Emmanuel Lubezki, die Montage verantwortete Conor O’Neill und das Casting Francine Maisler. Das Kostümdesign gestaltete Jacqueline West. Oscarpreisträger Alejandro G. Iñárritu realisierte mit dieser Produktion erstmals seit The Revenant – Der Rückkehrer (2015) wieder einen Film in englischer Sprache.
Veröffentlichung Der deutsche Kinostart war am 1. Oktober 2026, auch in 3D und im IMAX-Format. In den USA soll der Film am Folgetag erscheinen.
Rezeption Die ersten Reaktionen fielen gemischt aus. So bescheinigte beispielsweise Jeff Hemphill von IndieWire Tom Cruise seine beste Leistung seit Magnolia und nannte die Produktion einen der konzeptionell gewagtesten und unvorhersehbarsten Studiofilme, die je gedreht wurden. Seine Kollegin Anne Thompson bezeichnete Digger auf X als einen mutigen und wunderschönen Kunstfilm, der zwar beim Mainstream-Publikum nicht unbedingt auf Gegenliebe stoßen werde, dafür aber bei der Academy punkten könnte.
Für Hoai-Tran Bui habe es durchaus Dinge gegeben, die ihr gefallen hätten, darunter Cruises Darstellung. Andere Aspekte fand sie hingegen absolut unerträglich. Joey Magidson von Award Radar kritisierte den Film als ein einziges Durcheinander. Ryan Swen fand den Streifen häufig unlustig und flach. Zwar sei dieser seiner Ansicht nach nicht gelungen, dafür aber überraschend provokativ.
Filmdienst.de vergab 2,5 von 5 Sternen. Die Satire kokettiere wenig subtil mit realen Vorbildern und Meta-Ebenen. Bis in die Nebenrollen glänzend besetzt und in grotesk stilisierter Optik gefilmt, nehme der Film Anleihen beim europäischen Autorenkino, bleibe dabei aber sowohl in seiner weitreichenden Medien- und Kunstschelte als auch als komödiantische Farce oberflächlich.
Björn Becher bewertete die Produktion auf filmstarts.de mit 1,5 von 5 Sternen, die Satire habe wenig Biss, kaum Humor und kein Herz. Es sei aber vor allem trotz des aufwendigen Szenenbilds, prominenter Besetzung und eines gegen sein Image anspielenden Tom Cruise eine überraschend leblose, dröge Angelegenheit.
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Kategorie:Filmtitel 2026 Kategorie:US-amerikanischer Film Kategorie:Britischer Film Kategorie:Mexikanischer Film Kategorie:Schwarze Komödie Kategorie:Filmdrama