Die DDR-Bezirksliga wurde mit der Saison 1971/72 zum 20. Mal ausgetragen und war die höchste Spielklasse eines Bezirks sowie die dritthöchste im Ligasystem auf dem Gebiet des DFV.
Der Spielbetrieb der 15 Bezirksligen wurde vom jeweiligen Bezirksfachausschuss (BFA) durchgeführt. Wurde in den letzten drei Spielzeiten ausschließlich in eingleisigen Ligen gespielt, geschah dies im Bezirk Rostock aus ökonomischen Gründen nun wieder zweigleisig.
Die Bezirksmeister besaßen das direkt Aufstiegsrecht in die übergeordnete DDR-Liga, dass aus dem Bezirk Dresden die Zweitvertretung der BSG Stahl Riesa durch den Abstieg der ersten Mannschaft aus der DDR-Oberliga nicht war nehmen konnte. An dessen Stelle stieg der Vizemeister TSG Gröditz auf.
Nach der Rückstufung vor der Saison in die Bezirksliga, schaffte die BSG Chemie Wolfen den sofortigen Wiederaufstieg.
Die BSG Motor Eberswalde beendete bereits zum zehnten Mal als Sieger ihre Bezirksliga, was der BSG Motor Hennigsdorf zum siebten Mal gelang.
Mit der BSG Schiffahrt/Hafen Rostock, der SG Motor/Vorwärts Oschersleben und der Zweitvertretung des 1. FC Lokomotive Leipzig kamen drei Mannschaften zu ersten Meisterehren und stiegen als absolute Neulinge in die DDR-Liga auf.
Bezirksmeister BezirkMannschaft Rostock BSG Schiffahrt/Hafen Rostock Schwerin BSG Motor Schwerin Neubrandenburg BSG Verkehrsbetriebe Waren Potsdam BSG Motor Hennigsdorf Ost-Berlin BSG Motor Köpenick Frankfurt (Oder) BSG Motor Eberswalde Magdeburg SG Motor/Vorwärts Oschersleben Halle BSG Chemie Wolfen Leipzig 1. FC Lokomotive Leipzig II Cottbus BSG Aufbau Großräschen Dresden BSG Stahl Riesa II Karl-Marx-Stadt FC Karl-Marx-Stadt II Erfurt FC Rot-Weiß Erfurt II Gera BSG Stahl Maxhütte Suhl BSG Chemie Glas Ilmenau
Literatur
#1971 Kategorie:Fußballsaison 1971/72