Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen ist ein Fernsehfilm zum Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher, der das Schicksal von zwei Überlebenden des KZ Auschwitz in den Mittelpunkt stellt.

Inhalt Vor dem Hintergrund des Prozessgeschehens werden Spielszenen, Flashbacks, kolorierte Originalaufnahmen und neues Material, in dem Zeitzeugen und Nachfahren die Originalschauplätze besuchen und die Handlung kommentieren, miteinander verwoben.

Im Mittelpunkt der Handlung steht Ernst Wolfgang Michel aus Mannheim, der jüngste unter den Journalisten und zudem der Einzige, der ein Konzentrationslager überlebt hat. Auf Vermittlung von Theodor Heuss war Michel Korrespondent der Deutschen Allgemeinen Nachrichtenagentur in Nürnberg. Er trifft dort auf Seweryna Szmaglewska, eine polnische Widerstandskämpferin und ebenfalls Überlebende des KZ Auschwitz-Birkenau. Sie ist eine von zwei Frauen, die im Prozess als Zeuginnen aussagen.

In Spielszenen werden auch Hermann Göring und sein Anwalt Otto Stahmer thematisiert.

Das Drehbuch basiert auf dem Roman Die Unschuldigen in Nürnberg von Seweryna Szmaglewska und wurde von Dirk Eisfeld verfasst. Regie führt Carsten Gutschmidt. Der Film wurde 2025 bei Filmfestivals gezeigt und lief erstmals im November 2025 in Das Erste der ARD.

Auszeichnungen Blauer Panther – TV & Streaming Award 2026 Auszeichnung in der Kategorie Bestes Dokumentationsdrama (Produzenten Michael Souvignier und Till Derenbach)

Weblinks

Thomas Gehringer: Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen. tittelbach.tv. Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen ARD Mediathek

Einzelnachweise

Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Filmtitel 2025 Kategorie:Historienfilm Kategorie:Doku-Drama Kategorie:Nürnberger Prozesse Kategorie:Fernsehfilm (ARD)