Uphausen-Eistrup ist ein Ortsteil der Gemeinde Bissendorf im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1970 eine eigenständige Gemeinde.
Geographie Das Gebiet von Uphausen-Eistrup liegt westlich des Bissendorfer Ortskerns beiderseits der A 30. Der Weiler Eistrup liegt nördlich der A 30, während sich die Streusiedlung Uphausen, zu der auch der Wohnplatz Ellinghaus gehört, südlich der A 30 erstreckt. Direkt südlich der A 30 liegt das größte Gewerbegebiet der Gemeinde Bissendorf.
Geschichte Uphausen und Eistrup gehörten bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Iburg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörten die Orte zum Kanton Bissendorf des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörten sie unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Bissendorf im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kamen Uphausen und Eistrup zum Königreich Hannover und bildeten dort eine Gemeinde im Amt Osnabrück. 1867 fiel Uphausen-Eistrup mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Osnabrück. Dort war sie bis 1970 Teil der Samtgemeinde Bissendorf. Am 1. Januar 1970 wurde Uphausen-Eistrup im Rahmen der Gebietsreform in Niedersachsen Teil der Gemeinde Bissendorf.
Einwohnerentwicklung
Jahr Einwohner Quelle 1812 459 1845 437 1871 359 Volkszählung 1871 1895 330 Volkszählung 1895 1910 305 1925 339 1939 350 1950 575 Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen) 1961 468 2025 489
Wirtschaft In Uphausen-Eistrup unmittelbar an der A 30 liegt der Gewerbepark Bissendorf mit dem Innovationszentrum Bissendorf und diversen Industriebetrieben.
Verkehr Am westlichen Rand des Ortsteils liegt die Anschlussstelle Natbergen und am östlichen Rand die Anschlussstelle Bissendorf der A 30.
Einzelnachweise
Kategorie:Geographie (Bissendorf) Kategorie:Ort im Landkreis Osnabrück Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Osnabrück) Kategorie:Gemeindeauflösung 1970